Obwohl Eibar die Kaufoption für Barça-Leihgabe Marc Cucurella gezogen hat, ist ein Transfer zu den Interessierten aus Frankfurt und Gladbach weiter möglich.


Marc Cucurella hat die abgelaufene Saison beim spanischen Tabellenzwölften SD Eibar verbracht. Ausgebildet wurde der 20-jährige Linksverteidiger allerdings beim großen FC Barcelona. Die Katalanen liehen Cucurella im vergangenen Sommer aus, Eibar sicherte sich dazu eine Kaufoption in Höhe von schlappen zwei Millionen Euro.


Ganz so rosig ist der Deal für Eibar allerdings nicht. Denn obwohl man die Kaufoption nun offiziell gezogen hat, dürften die Basken ihren Stammspieler dennoch verlieren. Cucurella kam nach seinem Leih-Wechsel auf starke 33 Pflichtspiele, 28 davon in der Startelf. Während er in Eibar meist im linken Mittelfeld zum Einsatz kam, soll der ehemalige U19-Nationalspieler Spaniens bei vielen Klubs als Linksverteidiger auf dem Zettel stehen. Namentlich bei den beiden Klubs aus Sevilla, sowie den Bundesligisten ​Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach. Bei der Eintracht wäre er ein Kandidat für die Kostic-Position auf der linken Seite, die Fohlen werden wohl auch unter Neu-Trainer Marco Rose mit einer Viererkette agieren.


Möglich macht ein Wechsel trotz gezogener Kaufoption Eibars ​eine Klausel im Vertrag: Demnach kann Barça das Eigengewächs für vier Millionen Euro direkt wieder zurückkaufen. Eibar würde zwar zwei Millionen Euro Gewinn machen - der Spieler aber wäre weg. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Barça diese Option zieht. Nicht, um Cucurella für kommende Saison im eigenen Kader einzuplanen, sondern um ihn mit Gewinn weiterzuverkaufen.


Spanischen Medienberichten zufolge, spekuliert man bei der Blaugrana mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Ob das einer der genannten Kandidaten bereit ist zu zahlen, bleibt abzuwarten. Cucurellas Marktwert jedenfalls beläuft sich auf eben jene zehn Millionen Euro, die Barça mindestens haben möchte.