Es ist kaum noch eine Frage, ob Luka Jovic wechseln wird - viel mehr steht im Raum, wohin es den 21-jährigen Angreifer von Eintracht Frankfurt zieht. Im Interview mit Welt am Sonntag sprach er über den Reiz der Premier League und der Serie A, die seiner Meinung nach "besser" zu seinem Spielstil passen. Derweil berichtet die Marca weiterhin vom Interesse seitens Real Madrid


Die Königlichen galten zuletzt als Favorit auf einen Transfer des Serben, noch vor dem Saisonfinale in der Bundesliga wurde über eine ​Einigung zwischen beiden Klubs berichtet. Nachdem es hieß, ​der Transfer sei aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen bezüglich der Ablösesumme geplatzt, berichtet das Blatt nun, dass die Madrilenen weiterhin an einer Verpflichtung interessiert seien - allerdings nur in einem bestimmten Preisrahmen.


Demnach wolle man aufgrund der geringen Erfahrung von Jovic, der erst seine zweite Saison in der Bundesliga absolvierte, nicht mehr als 50 Millionen Euro zahlen. Nachdem die Verantwortlichen der Eintracht zunächst 60 Millionen Euro gefordert haben sollen, soll der Preis aufgrund des angeblichen Interesses von Paris St. Germain auf 100 Millionen Euro gestiegen sein. Wie es heißt, wollen die Blancos allerdings nicht an einem Wettbieten teilnehmen und den Preis für Jovic weiter in die Höhe steigen lassen.

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  Von England und Italien angetan: Luka Jovic.


Wohin der Angreifer wechseln wird, scheint daher unklar, zumal sowohl FC Barcelona als auch der FC Bayern München mittlerweile von einem Transfer absehen sollen. Jovic selbst bevorzugt jedenfalls eine Liga, in der der Fußball körperbetonter ist als in der Bundesliga. Der deutsche Fußball sei "bezüglich der Physis schon sehr anspruchsvoll", doch er habe nach den Europa-League-Spielen gegen Inter Mailand und dem FC Chelsea das "Gefühl" entwickelt, "dass ich mich in der Premier League oder Serie A noch wohler fühlen könnte. Die Art, wie die Mannschaften dort spielen, passt besser zu mir. In der Bundesliga wird ein sehr hohes Pressing gespielt und viel gelaufen."


Ohnehin will er künftig für einen Spitzenklub spielen: "Ich freue mich darauf, mal mein Niveau im Vergleich mit den besten Spielern der Welt zu sehen. Eines ist klar: Ich will Erfolg in meiner Karriere haben." Beschäftigt habe er sich mit seiner Zukunft aber kaum, stattdessen habe er sich voll und ganz auf die sportlichen Ziele mit Eintracht Frankfurt fokussiert: "Mir war es wichtig, für die Eintracht da zu sein. Ich wollte nicht, dass es heißt: Der Luka Jovic ist abgelenkt und mit den Gedanken woanders", erklärt der Torjäger, der aller Voraussicht nach der neue Rekord-Abgang der Eintracht wird.