Obwohl Mario Götze insgesamt eine starke Saison spielte, muss der 26-Jährige weiterhin auf sein Comeback bei der Nationalmannschaft warten. Bundestrainer Joachim Löw begründete dies am Rande des DFB-Pokalfinals zwischen Bayern München und RB Leipzig mit der Breite in der Offensive, erklärte aber auch, dass Götze früher oder später wieder dazugehören wird.


In Diensten von ​Borussia Dortmund stand der Weltmeister von 2014 in dieser Spielzeit 26 Mal in der Bundesliga auf dem Platz, lieferte 14 Torbeteiligungen und spielte in der Sturmspitze immer wieder eine wichtige Rolle. War er anfangs noch der Spieler, der die Abwehr für Joker Paco Alcácer müde spielte, entwickelte er im weiteren Verlauf eine eigenständigere Rolle, war in die Kombinationen der Mitspieler eingebunden und trug dazu bei, dass der BVB nicht nur erfolgreichen, sondern auch ästhetischen Fußball spielte. ​

Mario Goetze

  Darf (noch) nicht zurück zur Nationalmannschaft: Mario Götze.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich Götze wieder einen Stammplatz erkämpft und erhielt für seine Leistungen anerkennende Worte vom Bundestrainer: "In den letzten zwei, drei, vier Monaten hat man ihm angemerkt, dass er wieder sehr dynamisch und austrainiert wirkt", sagte Löw in der ARD und kündigte an: "Wenn Mario so weitermacht, wird er auch zurückkommen."


Noch ist die Rückkehr in die DFB-Elf allerdings kein Thema. "Ich habe im Moment genug Möglichkeiten", so Löw, der namentlich Marco Reus, ​den zukünftigen Dortmunder Julian Brandt sowie Serge Gnabry, Timo Werner, Leroy Sané und Julian Draxler nannte.