Was macht eigentlich Havard Nordtveit? Seit Januar war der Norweger von der ​TSG Hoffenheim an den FC Fulham ausgeliehen. Gemeinsam mit BVB-Star Andre Schürrle aber schaffte auch er es nicht, die Cottagers vorm Abstieg in die Zweitklassigkeit zu retten. Nun steht seine Rückkehr nach Sinsheim an. Dort will er neu angreifen.


Es war keine einfache Saison für Havard Nordtveit. In der Bundesliga kam er in der Hinrunde nur auf acht Einsätze, davon war er nur viermal in der Startelf. In Winter zog er daher ein Leihgeschäft in die ihm bereits bekannte ​Premier League nach Fulham vor. Dort kämpfte man zu jenem Zeitpunkt bereits gegen den Abstieg. Doch auch der 47-malige Nationalspieler Norwegens konnte den Niedergang der Cottagers nicht aufhalten, gemeinsam mit Andre Schürrle stiegen beide am Ende der Saison ab. Da sie aber nur ausgeliehen waren, gibt es für beide Akteure nun eine Rückkehr in die Bundesliga.

Während die Zukunft seines ehemaligen Mannschaftskollegen ungewiss ist, will Nordtveit, der noch einen Vertrag bei den Kraichgauern bis 2022 besitzt, „neu angreifen“ unter dem neuen Coach Alfred Scheuer, wie er bereits laut kicker ankündigte.


Allerdings wird der 28-Jährige da noch auf die finale Entscheidung des Vereins warten müssen. Weil das letzte Saisonspiel der TSG in Mainz bei den Rheinhessen nämlich trotz einer 2:0-Führung am Ende noch mit 2:4 aus Sicht der Sinsheimer verloren ging, wird man sich bei der TSG damit abfinden müssen, ohne internationales Geschäft in der kommenden Saison auskommen zu müssen. Das bedeutet, dass der Kader, der aktuell noch auf eine Doppelbelastung ausgelegt ist, wohl verkleinert werden muss. Daher könnte auch Nordtveit ein Opfer dieser Maßnahme werden, ein Verbleib im Kraichgau bei Hoffenheim ist somit keinesfalls gesichert.