Der ​SC Paderborn wird in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga spielen. Zuvor aber müssen die Ostwestfalen darum bangen, ob der Kader überhaupt zusammenbleibt. Denn für die Aufstiegshelden flattern bereits erste Angebote rein. So will der ​VfB Stuttgart Paderborns Philipp Klement.


Der Durchmarsch in die Bel Etage von der dritten in die erste Liga ist ein ​kleines Fußballmärchen für den SC Paderborn. Sportlich wäre man bereits in die vierte Liga abgestiegen, hätte es da nicht den Lizenzentzug für die Münchner Löwen gegeben. Nur deshalb blieb man vor zwei Jahren in der dritten Spielklasse, ab da aber begann der Wiederaufstieg, der am Ende in den direkten Durchmarsch mündete.


So spielt der SCP ab nächster Saison wieder in der höchsten Spielklasse. Die Leistungen allerdings haben Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz geweckt. So ist Spielmacher Philipp Klement in den Fokus gerückt. Mit 16 Saisontoren und neun Vorbereitungen in 35 Pflichtspielen für die Ostwestfalen hat Klement den VfB Stuttgart auf sich aufmerksam gemacht.


Dem Westfalen-Blatt liegen Informationen vor, wonach Klement einen Vertrag für drei Jahre vorliegen habe, zudem wäre sein Gehalt im Ländle deutlich höher als in Paderborn. Die Ablöse klingt dagegen mit drei Millionen Euro eher mickrig bei den Zahlen, die Klement aufs Parkett legte. Allerdings hat auch der VfB bereits Konkurrenz im Werben um den 26-Jährigen. So sollen auch der FC Schalke 04 und der Hamburger SV ihr Interesse hinterlegt haben.


Von einem möglichen Wechsel nach Stuttgart hängen allerdings auch die beiden kommenden Duelle gegen Union Berlin in der Relegation ab. Denn sollten die Eisernen den VfB noch in die zweite Liga schicken, könnte sich ein Transfer schnell zerschlagen. Da reizt die Bundesliga am Ende dann doch mehr, als noch mal das Unterhaus mit den Schwaben.