Unmittelbar nach dem Ende der Bundesligasaison setzte der BVB mit der Verpflichtung von gleich drei neuen Spielern ein Statement an die Konkurrenz. Um die Vormachtstellung im deutschen Fußball nicht zu verlieren plant auch der ​FC Bayern München weitere spektakuläre Transfers. Mittelfeldspieler ​Rodri und Nationalspieler ​Leroy Sane sollen dabei die höchste Priorität haben.


Wie der kicker in Erfahrung gebracht haben will, sollen sich die Transferbemühungen des deutschen Rekordmeisters beileibe nicht nur auf die Suche nach neuen Offensivkräften beschränken. Auch in der Mittelfeldzentrale sehen die Macher des frisch gebackenen Meisters offensichtlich noch Optimierungsbedarf. Ganz oben auf der Wunschliste soll daher auch der defensive Mitteldfeldspieler Rodri stehen. 


Der 22-jährige Spanier steht aktuell beim spanischen Spitzenteam Atletico Madrid unter Vertrag und bestritt in der abgelaufenen Saison für die Rojiblancos imponierende 47 Pflichtspiele. Doch obwohl der gebürtige Madrilene somit als unangefochtener Stammspieler von Cheftrainer Diego Simeone bezeichnet  werden kann und der Vertrag des sechsfachen Nationalspielers noch bis zum Sommer 2023 datiert ist, hat der argentinische Coach bereits Andeutungen gemacht, dass er einen Abgang seines Mittelfeldakteurs nicht um jeden Preis verhindern würde.

Rodri

Wechselt mit Rodri ein weiterer spanischer Mittelfeldspieler nach München?


Preis ist dabei jedoch ein wichtiges Stichwort. Billig zu haben wäre Rodri mit Sicherheit nicht, zumal mit Manchester City, Real Madrid und dem dem FC Barcelona bereits mehrere internationale Schwergewichte ihr Interesse hinterlegt haben. Vor allem die Citizens wähnten sich dabei zuletzt wohl berechtigterweise in der Pole-Position. Ein dicker Pluspunkt für die Skyblues soll dabei deren Trainer Pep Guardiola sein, von dem sich Rodri in der Vergangenheit bereits mehrfach begeistert zeigte. Niko Kovac hingegen, kann diese internationale Strahlkraft noch nicht vorweisen.


Ein Argument für die Bayern wäre aber wiederum, dass mit Lucas Hernandez bereits ein bisheriger Teamkollege des Iberers zur kommenden Saison den Weg an die Säbener Straße antreten wird. Dabei legten die Münchner für den französischen Weltmeister satte 80 Millionen Euro auf den Tisch. In einer ähnlichen Preisregion wäre nun auch Rodri einzuordnen. So liegt die festgeschriebene Ablösesumme für den 1,91-Meter-Schlaks dem Vernehmen nach bei 70 Millionen Euro.


Zumindest würden sich die Bayern damit noch in der Größenordnung bewegen, die Klubpräsident Uli Hoeneß zuletzt ​als Limit für den Transfersommer genannt hat. Bei einem weiteren angeblichen Transferziel könnte dies hingegen womöglich nicht mehr der Fall sein. Die Rede ist dabei von dem deutschen Nationalspieler Leroy Sane, der derzeit noch auf dem linken Flügel des englischen Meisters Manchester City wirbelt. Zuletzt war der ehrgeizige Youngster dabei aber nicht immer die erste Wahl und könnte sich daher angeblich eine Rückkehr in die Bundesliga prinzipiell vorstellen.

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In der Nationalmannschaft wirbeln Timo Werner und Leroy Sane gemeinsam


Da das aktuelle Arbeitspapier des 23-Jährigen aber erst im Sommer 2021 ausläuft und Sane als eines der größten internationalen Talente gilt, wären die Citizens aber wohl erst bei einer Summe am Rande eines dreistelligen Millionenbereichs zu Gesprächen bereit. Eine deutlich günstigere Variante wäre da schon ​Timo Werner. Der Angreifer von RB Leipzig hat die Bayern bereits längst als nächste Karrierestation ausgemacht, die Frage ist dabei in diesem Falle nicht ob, sondern wann die Münchner zuschlagen werden. 


Im Sommer 2020 nämlich, läuft der Vertrag des Nationalstürmers aus. Kein Wunder also, dass die Münchner aktuell darüber nachdenken auf eine Verpflichtung noch in diesem Sommer zu verzichten und den flinken Offensivspieler stattdessen ein Jahr später, dann ablösefrei, ins Boot zu holen. Entscheiden sich die Bayern hingegen doch dafür, den Leipzig-Star bereits in dieser Transferperiode zu verpflichten, wäre auch hier eine Ablösesumme im mittleren zweistelligen Millionenbereich fällig. 


Ob die Bayern, Transferoffensive hin oder her, dazu bereit wären ihr geliebtes Festgeldkonto in diesem Sommer mit der gleichzeitigen Verpflichtung von Rodri, Sane und Werner zu strapazieren, darf durchaus bezweifelt werden. Ein weiterer lange als möglicher Neuzugang gehandelter Stürmer soll ohnehin mittlerweile aus dem Rennen sein. So spielt Frankfurt-Angreifer Ante Rebic laut dem kicker in den Überlegungen der Bayern keine Rolle mehr.