Henrikh Mkhitaryan wird tatsächlich das Europa-League-Finale mit dem FC Arsenal gegen den FC Chelsea verpassen. Das Sicherheitsrisiko sei für den armenischen Nationalspieler in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zu groß.


Aufgrund der politischen Spannungen zwischen seinem Heimatland Armenien und dem Austragungsort Aserbaidschan, hat Henrikh Mkhitaryan sich gegen eine Teilnahme am Europa-League-Finale am 29. Mai in Baku entschieden. Nach Rücksprache mit seiner Familie verzichtet der ehemalige Dortmunder auf das Spiel gegen den FC Chelsea.

​Die Kritik an der UEFA für die Wahl des Austragungsortes dürfte damit nicht geringer werden. Mkhitaryan stand in dieser Europa-League-Saison in elf Spielen auf dem Rasen und steuerte drei Torvorlagen bei. 


„Das ist die Art von Spiel, die für uns Spieler nicht sehr oft vorkommt, und ich muss zugeben, dass es mir sehr wehtut, es zu verpassen. Ich werde meine Teamkollegen anfeuern. Bringen wir den Pokal nach Hause“, ließ Mkhitaryan über Twitter verlauten.