​​Die 29. Meisterschaft eingefahren, das Pokalfinale steht vor der Tür, der Blick richtet sich aber bereits in die Zukunft: Nach dem Rekordtransfer von Lucas Hernandez will der ​FC Bayern München in diesem Sommer nicht mehr 80 Millionen Euro ausgeben. 


"Wir sind hier nicht bei Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein", sagte Präsident Uli Hoeneß am Samstag nach dem 5:1-Sieg über Eintracht Frankfurt, der den Meistertitel perfekt machte. Man habe mit 80 Millionen mal eine Grenze erreicht, "ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird", so Hoeneß. 


Allerdings befindet sich der FC Bayern weiter mitten in einem Umbruch, speziell in der Offensive soll der ein oder andere Spieler noch kommen. "Wir werden damit sicher nicht aufhören, die Mannschaft zu verändern. Wir haben zwei, drei Spieler geholt und werden damit sicher nicht aufhören", erklärte Hoeneß. Sportdirektor Hasan Salihamidzic solle nach dem DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig am Samstag "wieder aktiv werden".


Zuletzt wurden ​Leroy Sane (Manchester City) und ​Antoine Griezmann, der Atletico Madrid verlassen wird, als potentielle Neuzugänge gehandelt. Schon vor Hoeneß' Aussagen wurde den Gerüchten wenig Wahrheitsgehalt zugeschrieben, jetzt sind hochpreisige Transfers dieser Art wohl nicht mehr finanzierbar. 


"Wenn man dieses Umbruchsjahr mit der Meisterschaft abschließen kann, dann kann einem um die Zukunft des FC Bayern nicht bange sein", sagte Hoeneß.


An der Säbener Straße hat man bereits die Verpflichtungen von Benjamin Pavard (kommt für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart), Jann-Fiete Arp (kommt für drei Millionen Euro vom Hamburger SV - entweder 2019 oder 2020) und Lucas Hernandez (kommt für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid) bekannt gegeben. Für die Offensive soll das Team nun offenbar mit finanziell kleineren Brötchen als bei Hernandez verstärkt werden. Damit spricht vieles für Timo Werner, oder?