Bei ​Bayer Leverkusen ist zur kommenden Saison noch einiges im Unklaren. Wer geht, wer bleibt? Fragen, die sich aktuell noch nicht abschließend klären lassen. Eine Position hingegen, wo schon länger Bedarf besteht, unabhängig von der kommenden Spielzeit, ist die des linken Verteidigers - vor allem, wenn Wendell tatsächlich geht. Neben Douglas Santos vom HSV hat Bayern nun offenbar einen Spieler bei Ajax Amsterdam ausgemacht.


Beim Ex-Klub von Peter Bosz wird es in diesem Sommer zum großen Umbruch kommen. Durch die internationalen Erfolge hat sich eine ganze Reihe von Akteuren in den Fokus der europäischen Elite gespielt, es steht so gut wie fest, dass die aktuelle Mannschaft von Ajax Amsterdam regelrecht zerpflückt wird. Wie das Fachmagazin kicker und der niederländische Telegraaf melden, soll Bayer Leverkusen nun ebenfalls Interesse an einem Spieler von Ajax haben.


So soll die Werkself ihr Interesse an Daley Sinkgraven hinterlegt haben. Der 23-Jährige spielte bereits in der Saison 2016/17 unter Bosz. Der aktuelle Leverkusen-Coach kennt den Spieler also bereits sehr genau und erklärte daher bereits zu Beginn des Jahres: „Für mich war Daley eine Offenbarung. Daley hat in der Zeit, als ich Ajaxs Trainer war, großartig gespielt.“


Das Sinkgraven lediglich umgeschult wurde und eigentlich Mittelfeldspieler war, spiele dabei keinerlei Rolle. „Wenn ich er wäre, würde ich nicht ins Mittelfeld zurückkehren. Ich denke, er kann als Linksverteidiger die absolute Weltspitze erreichen“, so Bosz weiter. Sinkgravens Vertrag endet 2020 bei Ajax, er wäre also ein interessantes Transferziel.


Allerdings wäre dann die Frage, was mit Douglas Santos vom Hamburger SV wäre. Denn bereits gestern wurde berichtet, ​dass auch hier schon Verhandlungen stattgefunden haben sollen, der Deal soll kurz vor dem Abschluss stehen, wie es ferner heißt. Möglich, dass der Preis von 25 Millionen Euro die Bayer-Verantwortlichen jedoch zu einem Umdenken bewogen hat und nun Sinkgraven in der Pole Position bei der Werkself ist.