Mit dem ​34. Spieltag bahnt sich das Ende einer Saison an, die man bei ​Schalke 04 schnell vergessen mag. Die Knappen empfangen zum Saisonabschluss einen anderen Verlierer dieser Spielzeit, den ​VfB Stuttgart, der in die Relegation muss. Huub Stevens will sich mit einem Heimsieg bei den​ Fans bedanken und verabschieden.


Ralf Fährmann ist in dieser Woche nach muskulären Problemen wieder ins Training eingestiegen, konnte den vollen Umfang jedoch noch nicht absolvieren. Damit wird auch im letzten Spiel wieder Alex Nübel das Tor hüten. 


In der Schalker Abwehrreihe könnte es zu ein paar Wechseln kommen. Neben Salif Sané, der bereits die letzten beiden Spiele pausieren musste, und das auch dieses Mal eventuell der Fall sein kann, könnte nun auch Matija Nastasic ausfallen. Jeffrey Bruma ist ebenfalls nicht einsatzfähig. 


So könnte es - im Falle des erneuten Sané-Ausfalls - zu einem kleinen Experiment kommen. Eine Möglichkeit: Stambouli und Weston McKennie bekommen einen unerwarteten dritten, neuen Innenverteidiger zur Seite gestellt. Das könnte U23-Spieler George Timotheou sein, der bereits gegen Leverkusen im Kader war. Andererseits könnte die eigentliche Dreier- bzw. Fünferkette zu einer Viererkette umgestellt werden. Dann könnten die beiden die IV-Positionen übernehmen, während Daniel Caligiuri und Bastian Oczipka auf außen spielen. Fällt Sané nicht aus, wäre ein solches Gedankenspiel nicht nötig. 

Sascha Riether, der eigentlich noch ein paar Minuten zum Abschied (beendet seine Profi-Karriere) bekommen sollte, ist nach einer Verletzung und nur in Teilen absolvierten Trainingseinheiten fraglich. Stevens deutete auf der Pressekonferenz daraufhin, dass er ihm jedoch - falls möglich - einen Einsatz wünschen würde.


Da auch Omar Mascarell (Ödem am Fuß) ausfallen wird, muss auch auf der zentralen Sechs neu umgestellt werden. Sebastian Rudy könnte dort positions-technisch ein Stück zurückfallen, seine Position könnte wieder Youngster Nassim Boujellab übernehmen, zusammen mit Suat Serdar, der zwar die Tage wieder im Training dabei war, aber dessen Einsatz nicht 100% sicher ist. 

Eine Alternative könnte am Ende nochmal Amine Harit sein. Der junge Franzose hatte zuletzt sehr wenig gespielt, fiel eher durch ​Strafzahlungen wegen verpasster Sprachkurse auf. 

Einzig der Sturm wird aller Voraussicht nach ohne (erzwungene) Änderungen auskommen. Guido Burgstaller und Breel Embolo sind beide fit und nicht gesperrt. Burgstaller hatte letzte Woche nach Vorarbeit von Boujellab wieder treffen und so den ​Leverkusenern ein Remis abtrotzen können. Bei den Langzeitverletzten um Alessandro Schöpf, Mark Uth und Steven Skrzybski gibt es keine Änderungen.


Die mögliche Formation im Überblick: