​Die Zukunft von Nationalspieler Timo Werner ist weiter offen. Der Mittelstürmer in Diensten von ​RB Leipzig wird seit geraumer Zeit mit dem ​FC Bayern München in Verbindung gebracht und ​favorisiert einen Transfer zum deutschen Rekordmeister. Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff wollte allerdings nicht ausschließen, dass der 23-Jährige seine Wechselabsichten noch einmal überdenkt.


Die Verantwortlichen des Tabellendritten haben bereits mehrmals betont, dass Werner im Sommer verkauft wird, sollte er seinen bis 2020 laufenden Vertrag nicht verlängern. Dem Vernehmen nach hat sich der gebürtige Stuttgarter mit dem FC Bayern bereits auf einen Wechsel geeinigt. Gespräche zwischen den beiden Bundesligaklubs hat es laut Mintzlaff allerdings noch nicht gegeben. Diese sollen nach dem Aufeinandertreffen im DFB-Pokal-Finale geführt werden.


"Für uns war jetzt erstmal wichtig, was Timo Werner will", sagte der RB-Boss bei Sky. "Es ist legitim, dass ein junger Spieler sich Zeit für die Entscheidung über seine Zukunft nimmt", so Mintzlaff, der einen Verbleib des Angreifers nicht völlig ausschließen wollte. "Vielleicht sagt uns Timo nach dem Pokalfinale: 'Komm, ich verlängere nochmal um zwei Jahre.'" Der Geschäftsführer setzt dabei auch auf den neuen Cheftrainer Julian Nagelsmann, der im Sommer die Nachfolge von ​Ralf Rangnick antreten wird. 

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Trägt seit Sommer 2016 das Trikot von RB Leipzig: Timo Werner


"So lange wir uns für die Champions League qualifizieren, glauben wir, dass es - mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann - sicherlich auch eine Plattform wäre, wo sich Timo Werner weiterentwickeln und gutfühlen kann", führte Mintzlaff weiter aus. Derzeit deutet jedoch vieles auf einen Abschied des Nationalspielers hin. 


Ob es Werner letztendlich zum FC Bayern zieht, stellte der 43-jährige Funktionär allerdings infrage. "Vielleicht will er auch gar nicht nach München. Vielleicht will er auch zu Tuchel nach Paris wechseln oder keine Ahnung wohin. Vielleicht zu Jürgen Klopp (​FC Liverpool, Anm. d. Red) oder zu Lucien Favre (​Borussia Dortmund, Anm. d. Red.)."