​Der große Umbruch beim ​FC Bayern München ist laut Vereinsboss Uli Hoeneß schon lange eingeleitet worden. Als neuen Sportdirektor haben die Bayern schon vor zwei Jahren Hasan Salihamidžić instruiert, aller Voraussicht nach wird er diesen Posten auch noch über die Saison hinaus bekleiden. Hoeneß dementiert nun nämlich ein angebliches Bayern-Interesse an Gladbachs-Sportdirektor Max Eberl.


Seit Wochen wird der Rekordmeister aus München immer wieder mit Eberl in Verbindung gebracht, laut Hoeneß seien diese Gerüchte allerdings alle bodenlos. Im "Aktuellen Sportstudio" sprach der Präsident über den möglichen Gladbacher Kandidaten und erklärte auch, wieso es momentan keinen Bedarf für einen Wechsel auf dieser Ebene gibt.

"Es ist völlig falsch, dass wir derzeit an Max Eberl interessiert sind", so Hoeneß im zdf. Damit zerschlug er vorerst jegliche Spekulationen über eine Annäherung im Sommer. Der FC Bayern will unbedingt an Salihamidžić festhalten und sieht keinen Grund, wieso man nun den Sportdirektor austauschen sollte. 


Nichtsdestotrotz attestiert Hoeneß dem 45-jährigen Gladbacher einen sehr guten Job. Das sei auch der Grund gewesen, wieso man sich bereits mit Eberl auseinandergesetzte hatte. Allerdings kam dieser Kontakt zustande, bevor man sich für die vereinsinterne Option mit Salihamidžić entschied. 

Hasan Salihamidzic,Uli Hoeness

Hoeneß ist mit seinem aktuelle Sportdirektor mehr als zufrieden



"Die Gladbacher haben ihn damals nicht frei gegeben", so Hoeneß, der sich Eberl durchaus als ernsthafte Option vorgestellt haben dürfte. Doch nun hat sich die Situation geändert und Hoeneß ist mit "Brazzo" vollkommen zufrieden. Auch Salihamidžić führt den FCB-Umbruch an und ist bereits für den ein oder anderen großen Transfer verantwortlich. 


Sollte der FC Bayern München also nicht erneut in eine Krise verfallen, gibt es keinen Grund, sich nach einem neuen Sportdirektor umzuschauen. Allerdings ist Eberl natürlich weiterhin sehr interessant, vor allem da auch er mit der Borussia momentan in einer wegweisenden Phase steckt. Mehr als ein potentieller Kandidat für die Zukunft ist Eberl aber nach dem aktuellen Stand nicht.