Der ​FC Augsburg hat den Klassenerhalt sicher. Das verschafft Planungssicherheit, so dass die Fuggerstädter bereits frühzeitig Gespräche mit möglichen Wechselkandidaten aufnehmen können. Manager Stefan Reuter lässt aber noch offen, ob es einen kompletten Umbruch geben wird und eröffnet die Chance für eine mögliche Rückkehr von Martin Hinteregger und Caiuby.


Neun Jahre in Folge wird der FC Augsburg in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. So etwas nennt man dann wohl „etabliert“, auch wenn es in diesem Jahr mal wieder etwas enger zuging und auch neben dem Platz einige Zwistigkeiten aufkamen. Besonders die beiden Personalien Martin Hinteregger und der Brasilianer Caiuby hielten die bayrischen Schwaben ordentlich auf Trab. Eine Rückkehr der beiden Spieler aber wollte FCA-Manager Stefan Reuter nicht ausschließen, auch wenn er mögliche Gespräche auf die Zeit nach der Saison vertagte, wie er im Fachmagazin kicker erklärt.


„Diese Themen stehen nach der Saison an. Wir haben Zeit, die Gespräche in aller Ruhe zu führen. Jeder kann mal Fehler machen.“ Auch wenn die Türe für beide Akteure damit nicht zu ist, ist eine Rückkehr doch eher undenkbar. Denn im Anschluss kündigte er zudem an, sehr viel Wert auf Disziplin legen zu wollen, damit es nicht erneut so eng zugeht, wie in diesem Jahr.


Daher wird es auch spannend, ob es zu einem kompletten Umbruch kommt, denn einige Spieler hatten schon im vergangenen Sommer die Blicke der Konkurrenz auf sich gezogen. Philipp Max oder auch Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason konnten für die aktuelle Spielzeit noch gehalten werden, es ist aber durchaus möglich, dass sie sich neu orientieren wollen oder schlicht Angebote von Vereinen erhalten, die etwas besser dastehen oder Möglichkeiten bieten, höhere Ziele anzugreifen.


„Wir müssen die nächsten Wochen abwarten“, wird der Weltmeister von 1990 dazu im kicker zitiert. „Wir müssen schauen, was wir realisieren können und was nicht. Die Mischung ist wichtig. Wir haben es immer wieder geschafft, gestandene und auch entwicklungsfähige Spieler zu holen, aber auch Spieler im eigenen Nachwuchs auszubilden.“ Mit Dong-Won Ji gibt es bereits einen Abgang, der Südkoreaner wechselt nach der Saison ablösefrei zum ​1. FSV Mainz 05. Sein Abgang ist ein erster Vorbote auf einen möglichen Umbruch.