​Der niederländische Transfermarkt erfährt aufgrund der grandiosen Champions-League-Saison von Ajax Amsterdam eine wahre Renaissance. Doch nicht nur Ausnahmespieler wie Matthijs de Ligt haben internationale Spitzenklubs auf den Plan gerufen. Dem Vernehmen nach soll der große FC Barcelona nun auch einen Spieler vom beschaulichen FC Groningen ins Visier genommen haben.


Laut der niederländischen Zeitung De Telegraaf handelt sich dabei um den erst 18-jährigen Mittelfeldspieler Ludovit Reis. Dabei sollen sich beide Vereine bereits handelseinig sein und sich auf eine Ablöse in Höhe von rund acht Millionen Euro verständigt haben. Der siebenfache niederländische U19-Nationalspieler hatte sich durch starke Leistungen im Dress der Groninger empfohlen und stand in dieser Spielzeit bereits in 29 Pflichtspielen auf dem Rasen.

Ludovit Reis,Josha Vagnoman

Mit der U19 der Niederland konnte Reis bereits erste internationale Erfahrungen sammeln



Dabei soll er auch Barcas Sportdirektor und Leiter der Nachwuchsabteilung Jose Mari Bakero restlos überzeugt haben. Von der Spielanlage könnte Reis ideal zu Barcelona passen, schließlich zeichnet sich der Rohdiamant durch eine bereits jetzt starke Übersicht und ein gepflegtes Passspiel aus. An seiner Effektivität muss der zentrale Mittelfeldspieler aber noch etwas feilen, war er doch bislang in dieser Spielzeit nur an zwei Treffern direkt beteiligt.


Da das Mittelfeld der Katalanen spätestens seit der Verpflichtung von ​Ajax-Juwel Frenkie de Jong im kommenden Sommer nur so vor Qualität strotzt, soll Reis bei den Blaugranas ohnehin behutsam aufgebaut werden. So ist er dem Vernehmen nach vorerst für die zweite Mannschaft vorgesehen und soll dort eifrig Spielpraxis sammeln und sich an die Spielweise des spanischen Spitzenklubs gewöhnen. 


Erste Erfahrungen mit den Weltstars im Profi-Kader der Katalanen soll Reis jedoch bereits bei der Japan Reise in der Vorbereitung auf die kommenden Saison sammeln. Eine offizielle Bestätigung beider Vereine steht zwar noch aus, bereits im April hatte Groningens Geschäftsführer Hans Nijland jedoch bereits bestätigt, dass beide Vereine in Verhandlungen stehen.