​Philipp Bargfrede hat seit einigen Monaten mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen, daher kursieren einige Gerüchte über ein mögliches Karriereende des mittlerweile 30-Jährigen. Doch der Mittelfeldspieler dementiert diese Aussagen, fällt jedoch bis zum Saisonende aus und kann den Bremern bei der Qualifikation für die Europa League nicht behilflich sein.


Durch die vergangene Saison schaffte es ​Werder Bremens Mittelfeldmotor Philipp Bargfrede nahezu verletzungsfrei. Nur drei Spiele verpasste er durch Magenprobleme und eine Fußprellung und absolvierte insgesamt 30 Partien in der Liga und im Pokal. In der aktuellen Spielzeit kommt der 30-Jährige nur auf insgesamt 15 Spiele in beiden Wettbewerben, da ihn Ende des letzten Jahres Achillesfersen-Probleme plagten und er seit geraumer Zeit mit einer Oberschenkelblessur zu kämpfen hat. Sein letzter Einsatz datiert am 4. März gegen die Hertha, gegen die ​Bayern saß er zwar auf der Bank, doch wurde er dort nicht eingewechselt. 


Nach dem Spiel vermeldete SVW-Trainer Florian Kohlfeldt, dass er mit Bargfrede erstmal nicht mehr planen könne. Nun bestätigten sich die Gerüchte hinsichtlich eines Saisonaus für den defensiven Mittelfeldspieler und damit verhärtete sich der Verdacht eines Karriereendes des 30-Jährigen. „Es stimmt nicht, dass ich aufhöre“, dementiert Bargfrede gegen über der Deichstube die Aussagen zu seinem Rücktritt. Er besitzt einen Vertrag bis 2022 bei den Werderanern und es sieht so aus, als wolle er diesen noch weiter erfüllen.

Für Werder ist der momentane Ausfall jedoch ein herber Rückschlag, denn wenn Bargfrede auf dem Platz steht, lenkt er das Spiel der Hanseaten, für die es im Saisonendspurt noch um den Einzug in die Europa League geht. Die Grün-Weißen haben einen Rückstand von vier Punkten auf Platz Sieben, der durch die Teilnahme der Bayern und ​RB Leipzigs im DFB-Pokalfinale, die beide schon sicher für die Champions League qualifiziert sind, für die Europa-League-Teilnahme reichen würde. 


Doch trotz lediglich drei weiteren Spielen in der Liga, gibt Florian Kohlfeldt nicht auf. „Die beiden freien Tage haben uns sehr gutgetan. Anfang der Woche habe ich mich mit dem Mannschaftsrat zusammengesetzt und über das weitere Vorgehen gesprochen. Dabei habe ich keine Sekunde darüber nachgedacht, das Saisonziel zu revidieren. Ich werde das genau in dem Moment tun, wenn Europa rechnerisch nicht mehr möglich ist. Keine Sekunde früher", gibt sich der Coach gegenüber der Bild angriffslustig. Die Gegner in den letzten drei Spielen sind ​Dortmund, ​Hoffenheim und Leipzig.