Für viele Fans der ​Frankfurter Eintracht war die heutige Heim-Partie gegen den FC Chelsea etwas ganz Besonderes: ein Halbfinalspiel im europäischen Wettbewerb gegen einen absoluten Top-Klub. Sowohl die Anhängerschaft als auch Mannschaft holten deshalb alles raus, um diesem Ereignis gerecht zu werden.


Die Vorlage kam beim Eintritt der Mannschaften aufs Spielfeld in Form einer atemberaubenden Choreo der Eintracht-Fans. Es war keine einfache Aufgabe, die Auftritte bei den vorherigen Europa-League-Heimspielen noch zu überbieten. 

​​Diese Mühe belohnte das Team von Adi Hütter von Beginn an mit großem Eifer, der schnell zu zwei hochkarätigen Chancen führte. In der 23. Minute kam es dann zum folgerichtigen Führungstor zum 1:0 durch Luka Jovic. Der Serbe köpfte eine Flanke von Landsmann Filip Kostic unhaltbar ins gegnerische Gehäuse ein. 


Das Stadion explodierte, doch nun ersah Chelsea den Ernst der Lage und übte mehr und mehr Druck auf das Tor der Frankfurter. Dadurch kam es kurz vor der Halbzeitpause zum bitteren 1:1-Ausgleich durch Pedro. 


In der zweiten Halbzeit wurde es weiter spannend. Trotz klarer Dominanz in Sachen Ballbesitz wurde auch die Eintracht mehrmals vor dem von Torhüter Kepa gehüteten Tor gefährlich. Ein weiterer Treffer sprang dabei allerdings nicht heraus.

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Die große Hoffnung der Frankfurter Eintracht: Luka Jovic


Die Eintracht kann somit in einer komfortablen Lage die Rückspiel-Reise nach London in einer Woche antreten. Zwar sind die Adler nun dazu gezwungen, Tore zu erzielen, doch mit der Offensive rund um Luka Jovic und nun auch Ante Rebic sollte dies kein Problem darstellen. Der Finaleinzug ist weiterhin möglich!