Aktuell ist Marco Friedl vom ​FC Bayern München an ​Werder Bremen ausgeliehen. Doch wie Werders Geschäftsführer Sport Frank Baumann am heutigen Donnerstag auf der Pressekonferenz verriet, wollen die Grün-Weißen den 21-Jährigen gerne fest an der Weser halten.


Seit 2008 schon spielt Marco Friedl beim FC Bayern. Von Kufstein wechselte der gebürtige Österreicher damals in die Jugend des Rekordmeisters und durchlief dort seither alle Jugendabteilungen. Im Sommer 2017 bekam er schließlich einen Profivertrag in der ersten Mannschaft, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Also verliehen die Münchner den Linksverteidiger im Winter 2018 an die Weser zu Werder Bremen.


In wenigen Wochen endet das Leihgeschäft mit dem 14-maligen U21-Nationalspieler Österreichs, doch wie Frank Baumann nun auf der Pressekonferenz verriet, ist man wohl bestrebt, den Abwehrspieler aus Kirchbichl zu halten. „Wir arbeiten daran, Marco an uns zu binden. Er spürt hier das Vertrauen des Trainerteams und fühlt sich wohl. Wir sind in Gesprächen mit den Bayern und die Vorstellungen liegen nicht weit auseinander“, so der Geschäftsführer Sport.

Weiter heißt es, dass auch der Spieler gerne im Norden bleiben möchte. Er soll in Zukunft die Nachfolge von Niklas Moisander antreten, aber weiterhin behutsam im Hintergrund aufgebaut werden. Für das kommende Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend aber soll er bereits eine feste Zusage für einen Startelfeinsatz von seinem Trainer Florian Kohfeldt haben, da Moisander gelbgesperrt fehlen wird.


Es wäre Friedls siebter Einsatz in dieser Saison. Bislang kam er viermal in der Bundesliga zum Zug, jeweils über 90 Minuten beim Sieg gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) und beim Sieg gegen Bayer Leverkusen (3:1). Dazu kommen noch zwei Einsätze im Pokal mit ebenfalls zwei Siegen gegen Weiche (5:1) und Schalke (2:0). Auf Schalke gelang ihm dabei sogar eine Vorlage.