Fast im Alleingang führte Andrea Petagna SPAL Ferrara zum so gut wie sicheren Klassenerhalt in der Serie A. Der 23-jährige Angreifer ist mit 14 Toren in 32 Einsätzen vereinsinterner Top-Scorer, ist an 40 Prozent aller Treffer direkt beteiligt und macht sich somit auch über die Grenzen Italiens hinaus für andere Klubs interessant. Während der Guardian über ein vermeintliches Angebot von Leicester City berichtet, seien laut ​la Nuova Ferrara auch Eintracht Frankfurt und ​Bayer Leverkusen interessiert.  


Ausgebildet wurde Petagna, der neben seiner Körpergröße von 1,90 Metern vor allem mit seiner Physis überzeugt und vom Guardian als "kräftigen, hart arbeitenden Stürmer mit einer exzellenten Technik" beschrieben wird, unter anderem in der Nachwuchsabteilung des AC Mailand. Im Januar 2016 verpflichtete Atalanta Bergamo den heute 23-Jährigen für eine Million Euro, sein Vertrag endet im kommenden Sommer.


Aufgrund dessen ließen sich die Verantwortlichen beim Leihgeschäft mit SPAL Ferrara, das trotz eines Gesamtmarktwerts von gerade einmal 70 Millionen Euro (transfermarkt.de) der Serie A aller Voraussicht nach erneut erhalten bleiben wird, etwas Besonderes einfallen: Im Falle des Klassenerhalts ist der Verein dazu verpflichtet, ihn für eine Ablösesumme über zwölf Millionen Euro zu verpflichten, weshalb der Transfer inklusive der Leihgebühr auf 15 Millionen Euro ansteigen würde.

Andrea Petagna

    Wird schon bald zum neuen Rekordtransfer des italienischen Erstligisten aufsteigen: Andrea Petagna.


Bei einem direkten Weiterverkauf dürfte SPAL in etwa diese Summe verlangen, um kein Minusgeschäft mit Petagna zu erzielen. Laut Guardian würde Leicester mit 20 Millionen Euro eine Summe bieten, die für den Verein aus dem Norden Italiens sogar ein Gewinn bedeuten würde. 


Laut la Nuova Ferrara seien jedoch auch Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Atlético Madrid und Besiktas Istanbul interessiert. Bei der Eintracht würde er in das typische Profil von Sportchef Fredi Bobic passen, der gezielt nach Spielern sucht, die trotz des vorhandenen Potenzials kaum eine Chance bei ihrem Stammverein erhalten, sich andernorts aber durchsetzen können. In Leverkusen wäre er, wie in Madrid, wohl lediglich Ersatzspieler. 


Vor einer Woche sprach Lucas Alario über einen ​mögliche​n Abschied von der Werkself. Der Argentinier ist hinter Kevin Volland nur Stürmer Nummer zwei, kommt daher meist nur als Joker zum Einsatz und kokettiert dementsprechend nach nur zwei Jahren mit einem Abgang.