Ajax Amsterdam wird auch seinen Kapitän nach Katalonien ziehen lassen müssen - zumindest wenn man einem Radiobericht aus Barcelona glauben schenken mag. Demnach sei der Transfer von Matthijs de Ligt zu Barça vor dem Abschluss und soll in Kürze verkündet werden. Sein Berater soll nicht sonderlich begeistert sein.


Ajax-Kapitän ​Matthijs de Ligt hat im Viertelfinale gegen Juventus Turin höchst selbst mit seinem Kopfballtreffer für den Einzug ins Champions-League-Halbfinale gesorgt. Der Innenverteidiger ist der Anführer einer famos aufspielenden Ajax-Truppe, die zuvor schon Seriensieger Real Madrid aus der ​Königsklasse warf - und das mit gerade einmal 19 Jahren.


Kein Wunder also, dass der niederländische Nationalspieler auf dem Zettel von allen europäischen Großklubs steht. Eine Wechselentscheidung ist aber noch nicht getroffen, das betonte der Jung-Star zuletzt selbst. Neben Manchester United, Juventus und den Bayern gilt seit geraumer Zeit der ​FC Barcelona als Favorit für die Verpflichtung. Barça hat sich zuvor bereits die Dienste von Teamkollege Frenkie de Jong gesichert.


Glaubt man einem Bericht des Radiosenders Catalunya Rádio (via transfermarkt.de) aus Barcelona, soll der Transfer bereits beschlossene Sache sein und nach den Halbfinals in der Champions League offiziell abgewickelt werden. Demnach bezahle Barça zwischen 65 und 70 Millionen Euro Ablöse, die sich durch Bonuszahlungen noch erhöhen kann. De Ligt soll bis 2024 unterschreiben und zehn Millionen Euro im Jahr einstreichen. Auch sein Gehalt könnte durch Prämien noch steigen - und zwar bis zu 16 Millionen Euro.


Kein schlechtes Gehalt für einen 19-Jährigen, würde man sagen. Nicht so aber dessen berühmt-berüchtigte Berater Mino Raiola. Der ist laut Mundo Deportivo nämlich nicht sonderlich begeistert. Raiola bevorzuge einen Wechsel zu einem der anderen drei oben genannten Klubs - um noch mehr rauszuholen, wie es heißt. Ob de Ligt aber etwa beim FC Bayern wirklich mehr als zehn Millionen Euro plus X verdienen könnte, bleibt fraglich.


Offen bleibt auch, was wirklich hinter diesen Berichten steckt. Über ​vermeintliche Einigungen wurde bereits viel spekuliert - bislang ohne ein offizielles Ergebnis. Spätestens nach den Halbfinalspielen können wir auch dieses Gerücht auf seine Wahrheit überprüfen.