Paul Verhaegh und der ​VfL Wolfsburg gehen im Sommer getrennte Wege, das gaben die Wölfe am Montagabend bekannt. Der Rechtsverteidiger-Routinier wird ab sofort freigestellt, um sich nach einem neuen Klub umschauen zu können.


Paul Verhaegh kam im Sommer 2017 vom FC Augsburg zum VfL. Der Niederländer sollte mit seiner Erfahrung dem Team weiterhelfen. Wirklich überzeugen konnte der 35-Jährige aber nur selten - wie das gesamte Team in der vergangenen Saison. Erst in der Relegation gegen Kiel gelang schließlich die zweite Last-Minute-Rettung in Folge. Doch spätestens seit der aktuellen Spielzeit ist Verhaegh in Wolfsburg nicht mehr gefragt. 

Kaum verwunderlich also, dass sich ​die Wege mit seinem auslaufenden Vertrag im Sommer trennen. Insbesondere nachdem er im letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt aus dem Kader verbannt wurde. Ein "interner Vorfall" habe dazu geführt. "Wir haben in der vergangenen Woche gemeinsam entschieden, dass Paul nicht mehr mit der Mannschaft trainiert. Es war ein vernünftiges Gespräch und aufgrund seiner Verdienste um den VfL gerade auch in der vergangenen schwierigen Saison haben wir dann auch seinem Wunsch entsprochen und ihn freigestellt, damit er sich um seine Zukunft kümmern kann“, wird VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke zitiert.


Zu seinem vorgezogenen Abschied äußerte sich Verhaegh versöhnlich: "Wir haben das Thema vernünftig besprochen und gemeinsam so entschieden. Ich hatte trotz der für mich sportlich schwierigen Situation in dieser Saison insgesamt eine schöne Zeit beim VfL Wolfsburg. Ich wünsche der Mannschaft in den verbleibenden Spielen viel Erfolg und dem Verein nur das Beste.“


Wohin es den Niederländer im Spätherbst seiner Karriere zieht, ist noch unklar. Möglich scheint für den dreifachen Nationalspieler ein Ausklang in der Heimat oder in Übersee.