​Am Montagabend findet die Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach statt. Im Zuge dessen veröffentlichte der Verein die Finanzergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres.


Erstmals seit 2011 musste der VfL im vergangenen Jahr wieder rote Zahlen hinnehmen: Am Ende steht ein Minus von 3,6 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Stephan Schippers mitteilte. "Diese Bilanz kann uns, speziell mich als Geschäftsführer, nicht freuen. Es ärgert mich, dass die Zahl rot und nicht schwarz ist, aber am langen Ende müssen wir damit leben", so der 52-Jährige.


Auch beim Umsatz verzeichnete die Fohlenelf einen Rückgang: Betrug dieser im Jahr 2017 noch 179,3 Millionen Euro, so sank der Umsatz 2018 um knapp sechs Millionen Euro auf 173,2 Millionen Euro - dennoch ist dies immer noch das drittbeste Ergebnis der Vereinshistorie.


Die Ursachen für den Rückgang sind schnell erklärt: Im DFB-Pokal schied die ​Borussia bereits im Achtelfinale aus, auch international war man im Gegensatz zum Vorjahr nicht vertreten. "Das ist der wesentliche Unterschied. In einigen Bereichen konnten wir das etwas kompensieren, aber eben nicht zu 100 Prozent", so Schippers.


Um im neuen Jahr wieder bessere Zahlen zu schreiben, wäre eine Teilnahme am internationalen Geschäft natürlich hilfreich - für die Lizenzvergabe allerdings nicht zwingend nötig. Schippers' Erklärung: "Wir gehen da immer konservativ heran und planen finanziell mit dem worst-case-Szenario, das heißt ohne internationale Teilnahme und dem Ausscheiden im DFB-Pokal in der zweiten Runde."