​Es ist das 94. Revierderby in der Bundesliga und könnte brisanter nicht sein. Während ​Borussia Dortmund um die Meisterschaft kämpft, spielt ​Schalke 04 gegen den Abstieg. Vor Anpfiff und im Laufe der ersten Halbzeit kochten die Emotionen im Schalker Fanlager über.


Wie verschiedene Quellen auf Twitter behaupten, verzögerte sich der Einlass der Schalker Fans an den Eingängen des Signal-Iduna-Parks, da es Probleme zwischen den Ordnern und den Fans gegeben haben soll. So sollen sich die Schalker geweigert haben, sich von den Ordnern durchsuchen zu lassen. Trotz der Verzögerungen wurde das Spiel pünktlich angepfiffen.

Die Schalker, die pünktlich zum Anpfiff im Auswärtsblock waren, sorgten für die nächste Aufregung. Durch Abbrennen von Pyrotechnik vernebelte sich kurzzeitig die Sicht auf dem Feld, der Rauch verzog sich jedoch schnell. Eine Spielunterbrechung war nicht nötig. 


In Minute 14 der nächste Eklat. Nachdem Mario Götze nach toller Vorarbeit von Jadon Sancho zum 1:0 einköpfte, wurde der Vorlagengeber beim Jubeln von einem Feuerzeug getroffen, welches aus dem Schalker Block geworfen kam. Sancho musste behandelt werden, konnte jedoch weiterspielen. Die Dortmunder Fans reagierten mit Pfiffen auf die Aktion. 

Ein weiterer negativer Höhepunkt in der ersten Hälfte kam wieder vom Schalker Anhang. Im Laufe der Partie war ein Plakat zu sehen, welches auf das Bombenattentat 2017 anspielte, bei dem der Dortmunder Mannschaftsbus bei der Abfahrt zum Champions League Heimspiel gegen AS Monaco von einer Nagelbombe getroffen wurde. Wortlaut des Plakats: "Immer noch `ne Bombenidee, Freiheit für Sergej W." So etwas hat im Stadion absolut nichts zu suchen.