Vor knapp zwei Jahren wagte Kwasi Okyere Wriedt den Sprung vom VfL Osnabrück zur zweiten Mannschaft des ​FC Bayern München. Für die Profis konnte sich der Angreifer nur für kurze Dauer empfehlen, weshalb er laut ​transfermarkt.de bereits seinen Abschied plant.


Während sein Ex-Klub aus Osnabrück bereits als Aufsteiger in die zweite Bundesliga feststeht, kämpft Wriedt in den Reihen der U23 des FC Bayern derzeit um den Aufstieg in die dritte Liga. Die Mannschaft von Holger Seitz liegt nach 30 Spieltagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Bayern und ist bereits für die Aufstiegsspiele qualifiziert, wird dort allerdings gegen den Meister der Regionalliga Nord antreten müssen.


Mitverantwortlich für die bislang erfolgreiche Saison ist auch Wriedt, der in 30 Spielen 22 Tore erzielte und sieben weitere Assists lieferte. Ohnehin steht der Angreifer nach 59 Einsätzen für die U23 bei 43 Toren, wurde in dieser Saison allerdings nicht von Niko Kovac für die erste Mannschaft berücksichtigt.

Kwasi Okyere Wriedt,Thorgan Hazard

Kwasi Okyere Wriedt strebt nach Höherem - und wird die Reserve des FC Bayern daher voraussichtlich verlassen.



Anders sah das noch in der vergangenen Saison aus, als Jupp Heynckes den 24-Jährigen immer wieder in den Profikader berief und sowohl bei der 1:2-Niederlage im November 2017 bei Borussia Mönchengladbach als auch beim DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig einen Monat zuvor zum Einsatz kommen ließ.


"In den Gesprächen wurde mir eine Perspektive aufgezeigt. Wenn ich gute Leistungen bringe, kann ich mich auch für die Profis empfehlen", erklärte Wriedt gegenüber transfermarkt.de seinen Wechsel zur Bayern-Reserve, mittlerweile aber ist die Aussicht auf den Durchbruch bei den Profis nicht mehr gegeben.


​Gleichzeitig sei die dritte Liga "nicht sein Anspruch", weshalb er offenbar mit einem Wechsel liebäugelt. Wriedts Vertrag endet im kommenden Sommer, angeblich seien mehrere höherklassige Vereine an einem Transfer interessiert, darunter Hertha BSC und Premier-League-Aufsteiger Norwich City, wo Daniel Farke, einstiger Jugendtrainer bei Borussia Dortmund, derzeit ein kleines Fußball-Wunder erlebt. Wohin es den Ghanaer genau ziehen wird, ist allerdings offen.