Beim SC Freiburg spielt Florian Niederlechner in dieser Saison nur zweite Geige. Der Angreifer kommt meist von der Bank, kein einziges Mal durfte er über die vollen 90 Minuten ran. Wie die Bild berichtet, strebt er daher einen Wechsel im Sommer an.


Vor knapp zwei Jahren verpflichteten die Breisgauer Niederlechner, der zuvor für ein Jahr vom FSV Mainz 05 ausgeliehen wurde und elf Tore in 34 Partien erzielte, für eine Ablösesumme in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Seitdem verlief die Zeit unter Christian Streich überhaupt nicht nach Plan: Nach neun Startelfeinsätzen in den ersten zehn Spielen zog sich der Angreifer in der abgelaufenen Spielzeit einen Kniescheibenbruch zu, musste die Saison daher frühzeitig beenden. Abgesehen von einer Verletzung am Sprunggelenk war er in diesem Jahr überwiegend fit, muss sich aber trotzdem hinter Nils Petersen und Lucas Höler anstellen.


In elf seiner 21 Bundesliga-Einsätze begann er in der Anfangsformation, durfte aber kein einziges Mal über die volle Distanz auf dem Spielfeld bleiben. Aufgrund der Verletzungen von Petersen und Höler lief er zwar gemeinsam mit Luca Waldschmidt beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund auf und wird zum Saisonendspurt noch einmal einige Einsatzminuten erhalten, doch wie Bild berichtet, plant Niederlechner einen Abgang im Sommer.

Florian Niederlechner

Florian Niederlechner liebäugelt angeblich mit einem Wechsel zum FC Augsburg



Sein Vertrag in Freiburg läuft bis 2020, die Verantwortlichen könnten somit noch einmal eine Ablösesumme für den Angreifer erhalten. Angeblich soll Niederlechner vor einem Wechsel zum ​FC Augsburg stehen. Derzeit müssen die Fuggerstädter auf Sergio Córdova und Alfred Finnbogason verzichten, Letzterer droht nach der erfolgreichen ​Operation an der Wade bis zu drei Monate auszufallen. 


Unabhängig davon endet auch Finnbogasons Vertrag im kommenden Sommer, weshalb Manager Stefan Reuter, der Niederlechner bereits seit einigen Jahren kennt, womöglich Ausschau nach neuem Personal für den Angriff hält. 


Mit 28 Toren in 86 Spielen für den SC Freiburg hat Niederlechner seine Qualität bereits bewiesen, ohne das Verletzungspech im vergangenen Jahr stünden wohl noch mehr Treffer auf dem Konto. In Augsburg könnte er einen Neuanfang wagen und unter Martin Schmidt regelmäßig zum Einsatz kommen, da Finnbogason immer wieder aufgrund von vielen verschiedenen Verletzungen pausieren muss.