Nachdem bereits am heutigen Donnerstag davon berichtet wurde, dass ​Borussia Mönchengladbach Ihlas Bebou von Hannover 96 verpflichtet habe, indem eine Ausstiegsklausel in Höhe von 10 Millionen Euro gezogen sein sollte, dementieren das Fachmagazin kicker und Max Eberl eine solche Einigung nun.


Noch heute Morgen war allerorten zu lesen, ​dass Ihlas Bebou an den Niederrhein wechselt. Wie der Sportbuzzer erklärte, soll der VfL die Ausstiegsklausel in Höhe von zehn Millionen Euro gezogen haben, Bebou wäre damit ab der nächsten Saison als Stürmer bei Borussia Mönchengladbach. Stimmt aber alles gar nicht, wie der kicker nun erklärt.


Aufgrund verlässlicher Informationen aus Hannover und Gladbach, so heißt es, sei dies eine Falschmeldung. Eine Klausel somit nicht gezogen, ein Wechsel daher nicht fix. Zwar wird allerorten davon berichtet, dass Bebou ins Anforderungsprofil der Borussia passe, doch kritische Stimmen wiesen bereits auf die hohe Verletzungsanfälligkeit des Angreifers hin. So fiel er bereits wegen eines Knorpelschadens über ein Jahr von November 2013 bis Januar 2015 aus, aktuell plagt er sich erneut mit einem Sehnenanriss herum – es ist bereits die zweite Verletzung dieser Art in kurzer Zeit.


Auch Max Eberl bekräftigte bereits auf der Pressekonferenz der Fohlen vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart, dass die Verpflichtung nicht stimme. „Die Meldungen, dass der Transfer von Ihlas Bebou zu Borussia fix ist, sind totaler Quatsch“, so der 45-Jährige zu den anwesenden Journalisten.

Ob es damit überhaupt noch zu einem Wechsel des Stürmers an den Niederrhein kommen wird, oder ob die Geschichte sogar bewusst lanciert wurde, um Unruhe zu stiften, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass man weder dem Spieler, noch Hannover 96 einen Gefallen damit tut, solche Gerüchte in Umlauf zu bringen und Falschmeldungen in dieser Art zu platzieren. Wahrscheinlicher wird ein Wechsel nach Gladbach damit eher nicht.