Tim Leibold ist bereits seit 2015 beim 1. FC Nürnberg (kam vom VfB Stuttgart II) und hat in dieser Saison bereits 28 Einsätze zu verbuchen. Der Fan-Leibling und Linksverteidiger, der einen noch bis 2021 laufenden Vertrag mit aktuell rund 3,5 Millionen Euro Markwert hat, will laut Informationen der Bild im Sommer den Verein verlassen.


Der 25-jährige Leibold befindet sich in seiner vierten Saison beim "Club", die auch gleichzeitig die schwerste Spielzeit für ihn im Verein sein dürfte. Die Nürnberger befinden sich quasi seit Saisonbeginn im erbitterten Abstiegskampf und mussten über den Verlauf auch einige hohe Niederlagen (7:0 in Dortmund, 6:0 in Leipzig. 5:2 auf Schalke) einstecken. Zuletzt gab es trotz weiterhin magerer Punkteausbeute eine Steigerung, sodass sie aktuell nur drei Punkte Rückstand auf den 16. Tabellenplatz haben, den noch der ​VfB Stuttgart belegt.


Berichten der Bild zufolge, wo er sich dazu auch äußert, wird Leibold den Club trotz des noch möglichen Klassenerhalts im Sommer verlassen. Bereits im letzten Jahr soll es Interesse von Schalke und Wolfsburg gegeben haben, doch er entschied sich für den Verbleib. 

Tim Leibold

Mit Nürnberg aktuell alles andere als eine einfache Saison: Tim Leibold (l.)



Leibolds Aussagen sprachen auch eine deutliche Sprache. „Natürlich wäre es nicht so, wenn wir absteigen sollten, wovon ich nicht ausgehe, dass man direkt abhaut. Man bespricht die Situation, schaut, was das Beste für einen ist.“ Alles andere als ein Bekenntnis zu seinem Arbeitgeber. 


Des Weiteren machte er deutlich, es sei natürlich „das Ziel von jedem Fußballer, dass er Bundesliga spielen will, wenn man mal dort angekommen ist. So ist es bei mir wie bei den anderen Jungs.“


Alles deutet auf einen Abschied am Ende der Saison hin, vorher will Leibold mit Nürnberg aber noch den Verbleib in der Bundesliga sichern, wenn nötig durch die Relegation. Sollte das gelingen, könnte er bereits in der nächsten Saison mit einem anderen Verein gegen seinen Ex-Club spielen. Welches Trikot er dann tragen könnte, sei derzeit allerdings noch offen.