​Die aktuelle Saison verlief für Real Madrid bislang sehr enttäuschend. Kein Wunder also, dass die Madrilenen im kommenden Sommer eine große Transferoffensive planen. Dabei soll Coach ​Zinedine Zidane so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden. Als neues Transferziel sollen die Königlichen dabei BVB-Juwel ​Jadon Sancho ausgemacht haben. 


Wenn man einem Bericht der BILD Glauben schenken kann, planen die Spanier ein absolutes Mega-Angebot in Höhe von bis zu 180 Millionen Euro! Bislang wurden die BVB-Bosse zwar nicht müde, die Unverkäuflichkeit ihres Offensivspielers zu unterstreichen, bei dieser astronomischen Summe könnten jedoch auch ​Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc eventuell ins Wanken kommen.

Jadon Sancho

Trotz seines jugendlichen Alters ist Jadon Sancho bereits ein echter Leistungsträger



Erst unlängst hatte Watzke noch gegenüber spox.com zu Protokoll gegeben, dass sich bislang noch kein Interessent aus der Deckung gewagt habe. "Alle wissen, dass Jadon nächstes Jahr noch bei uns spielt. Das ist so, da gibt es auch keinen Preis. Und weil man das in Europa weiß, hat sich niemand bei uns erkundigt", so der 59-Jährige.


Befeuert werden die Gerüchte um einen möglichen Deal der beiden internationalen Schwergewichte nun jedoch durch die fast schon freundliche Verbindung zwischen dem BVB-Geschäftsführer und Real-Präsident Florentino Perez. Hatte sich der 72-jährige Funktionär zuletzt ​beim Werben um Weltmeister Kylian Mbappe von Paris Saint-Germain noch eine Abfuhr eingehandelt, könnte er bei den Borussen zumindest Gehör finden.


Rein sportlich betrachtet, wäre ein Abgang von Jadon Sancho für ​Borussia Dortmund ein herber Verlust. Erst im vergangenen Oktober hat der Flügelflitzer seinen Vertrag bei den Schwarz-gelben langfristig bis 2022 verlängert und tritt in dieser Spielzeit wie entfesselt auf. Satte 30 direkte Torbeteiligungen machen ihn hinter Kapitän Marco Reus aktuell zum wohl zweitwichtigsten Offensivspieler des Herbstmeisters.

Hans-Joachim Watzke,Michael Zorc

Watzke und Zorc formten den BVB zu einer Spitzenmannschaft



Bei Real wäre Sancho hingegen nur ein Teil des angepeilten Kaderumbruchs. So stehen Zidane laut der L'Equipe insgesamt unglaubliche 500 Millionen Euro für neue Spieler zur Verfügung. Dabei soll der Weltmeister von 1998 bei seiner Spielerauswahl freie Hand haben und will diese Verantwortung auch komplett annehmen. 


"Ein Trainer hat immer eine Stimme, um über Spielerprofile sowie Zu- und Abgänge zu sprechen. In den ersten Jahren habe ich möglicherweise nicht viele Entscheidungen getroffen, doch das wird sich nun ändern", so der Startrainer am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Klingt nach einer klaren Kampfansage an die Konkurrenz.