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Wolfsburgs Dauerbaustelle: Diese Rechtsverteidiger blieben hinter den Erwartungen zurück

Die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg haben in den letzten Jahren einige Rechtsverteidiger verpflichtet, von denen sich allerdings keiner dauerhaft etablieren konnte. In der laufenden Saison erhielt William die Chance auf der rechten Abwehrseite. Der Brasilianer zeigte zwar einige gute Leistungen, lieferte jedoch auch immer wieder enttäuschende Vorstellungen ab. 


Mit Berns Kevin Mbabu haben die Niedersachsen den nächsten Rechtsverteidiger an der Angel, mit dem die langjährige Dauerbaustelle endgültig behoben werden soll. 

5. Fagner

Im Sommer 2012 sicherten sich die Niedersachsen die Dienste des Brasilianers. Drei Millionen Euro Ablöse wurden für den 29-Jährigen fällig. Fagner war in der Hinrunde als Rechtsverteidiger gesetzt, verlor im Laufe der Rückrunde allerdings seinen Stammplatz. Nach nur einer Saison wechselte der Defensivspieler, der seit Januar 2017 acht Länderspiele bestritten hat, auf Leihbasis zurück in sein Heimatland. Nach einem weiteren Leihgeschäft trennten sich die Wege im Januar 2015 endgültig. Fagner wechselte ablösefrei zum Erstligisten Corinthians Sao Paulo, wo er vertraglich noch bis Ende Dezember 2022 gebunden ist. 

4. Patrick Ochs

Nach dem Abstieg im Mai 2011 verließ Ochs Eintracht Frankfurt und wechselte für drei Millionen Euro Ablöse nach Wolfsburg, wo er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren konnte. Ende August 2012 ließ sich der Rechtsfuß an die TSG 1899 Hoffenheim ausleihen. Nach seiner Rückkehr erkämpfte sich der 34-Jährige einen Stammplatz, den er allerdings zum Ende der Saison wieder verloren hatte. Ein Kreuzbandriss im Sommer 2014 besiegelte das Aus für den Rechtsverteidiger, dessen Vertrag ein Jahr später auslief. Ende März gab der Routinier, der seit knapp eineinhalb Jahren vereinslos war, sein Karriereende bekannt.  

3. Christian Träsch

Der 31-Jährige stand über sechs Jahre lang beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, ehe er Ende August 2017 zum FC Ingolstadt wechselte. Neun Millionen Euro Ablöse überwiesen die Niedersachsen für den zehnmaligen Nationalspieler an den VfB Stuttgart. In Wolfsburg lief Träsch zunächst im zentralen Mittelfeld auf. Nach einiger Zeit kam der Ex-Stuttgarter allerdings fast nur noch auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz, wo er allerdings nur selten zu überzeugen wusste. In seiner letzten Saison beim VfL brachte es Träsch auf elf Einsätze.

2. Sebastian Jung

Nach 16 Jahren brach Jung seine Zelte bei Eintracht Frankfurt ab und wagte im Juli 2014 den Sprung zum VfL Wolfsburg (Ablöse: 2,5 Millionen Euro). Der 28-Jährige erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz und lieferte in den ersten Monaten durchaus überzeugende Vorstellungen ab. Im Laufe der Rückrunde verlor der Rechtsfuß allerdings seinen Stammplatz und spielte seither kaum noch eine Rolle. Das Frankfurter Eigengewächs wurde immer wieder von Verletzungen (u.a. Kreuzbandriss) zurückgeworfen. In der laufenden Saison kam Jung lediglich einmal bei den Amateuren zum Einsatz. Der Vertrag des Rechtsverteidigers läuft im Sommer aus. 

1. Paul Verhaegh

Anfang August 2017 gab Wolfsburg die Verpflichtung von Verhaegh bekannt. Der langjährige Kapitän des FC Augsburg wurde für 1,5 Millionen Euro verpflichtet. Der 35-Jährige war in der vergangenen Saison als Rechtsverteidiger gesetzt. In der Rückrunde wusste der Routinier, bei dem sich auch das Alter bemerkbar machte, allerdings nur noch selten zu überzeugen. In der aktuellen Spielzeit bestritt der Niederländer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, nur drei Pflichtspiele.