Dodi Lukebakio hat in seiner ersten Bundesligasaison gleich gezeigt, was er kann. ​Fortuna Düsseldorf hat er zum vorzeitigen Klassenerhalt geschossen, gegen den ​FC Bayern München hat er beim 3:3 einen Hattrick erzielt. Nun beschäftigt er sich mit seiner Zukunft, die nicht unbedingt bei seinem Verein FC Watford liegt.


Mit Dodi Lukebakio hat Fortuna Düsseldorf einen echten Glücksgriff gemacht. Die Fortuna lieh den 21-jährigen Angreifer vor der Saison aus England vom FC Watford aus, die Briten wiederum sahen in dem Geschäft die Möglichkeit, ihrem jungen Akteur Spielpraxis auf hohem Niveau zu verschaffen. Lukebakio nahm die Gelegenheit war und zeigte, was er kann. In 30 Pflichtspielen kommt er so inzwischen auf 14 Saisontreffer und fünf Vorlagen für den Aufsteiger.


Das wiederum hat den Stürmer auf das Radar anderer Klubs gebracht. „Meine Berater hören sich Angebote an, prüfen Optionen, und wir schauen, was das Beste für mich ist“, erklärte der Belgier nun in einem Interview mit der Sport Bild. „Das ist natürlich ein tolles Gefühl. Das pusht mich. Das muss man genießen.“


Da Fortuna Düsseldorf jedoch keine Kaufoption auf den Offensivspieler hat, müsste sich ein möglicher Abnehmer an den FC Watford wenden. Dort hat Lukebakio noch einen Vertrag bis 2022, entsprechend hoch dürfte eine mögliche Ablöse ausfallen. Mit einem Marktwert von aktuell zehn Millionen Euro laut transfermarkt.de und einem langfristigen Vertrag in England müsste ein möglicher Interessent womöglich tief in die Tasche greifen.


Doch zu viel von dieser Ablenkung will sich der Stürmer auch nicht gönnen. „Wenn ein Spieler sich zu viel damit beschäftigt, wo er in Zukunft spielt, kann er sich nicht auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren. Jetzt schieße ich weiter meine Tore, und dann werden Sie mich irgendwann bei einem Traumklub spielen sehen.“