Sportlich läuft es für ​ManCity-Star Raheem Sterling bestens. Der Außenstürmer zeigt sich in Top-Form. Doch die aus sportlicher Sicht nahezu perfekte Saison, wurde gerade in diesem Jahr immer wieder in anderer Hinsicht eine große Enttäuschung für den Außenstürmer, denn Raheem Sterling war immer wieder das Opfer von Rassismusattacken der 'Fans'. Und auch andere Spieler wurden in diesem Jahr zum Ziel von heftigen Beleidigungen - das ​Thema Rassismus ist auch im Jahr 2019 präsent wie eh und je. Nun hat Raheem Sterling erklärt, wie man dagegen vorgehen sollte.


Gegenüber ESPN sagt der 24-Jährige: "Ich würde einen automatischen Neun-Punkte-Abzug für rassistische Beschimpfungen einführen. Das klingt sehr hart, aber welcher Fan würde es riskieren rassistisch zu werden, wenn er seinen Verein damit zum Abstieg führen würde oder ihm die Titelchancen ruinieren würde?"


In der Tat ist das eine sehr harte Forderung von Sterling, doch der Offensivstar von Pep Guardiola glaubt, dass das eine effektive Antwort auf Rassismus wäre, denn wenn ein Team im Titelkampf steckt, wie es derzeit beispielsweise bei Liverpool und Manchester City der Fall ist, dann würde wohl kaum ein Fan rassistisch werden, wenn seinem Team ein Abzug von neun Punkten drohen würde, denn ansonsten würde der Fan seinem Verein jegliche Chancen nehmen. 


Genauso ein harter Schlag wäre es bei Fans, deren Teams gerade im Abstiegskampf stecken. Doch der Vorschlag von Sterling hätte wohl auch das Risiko, dass vermeintliche Fans einem gegnerischen Verein schaden könnten, indem sie sich als dessen Fans ausgeben und dann absichtlich zu solchen Mitteln greifen, daher überzeugt auch Sterlings Vorschlag nicht vollends, jedoch könnte es in die richtige Richtung gehen, denn Geldstrafen für einen Verein sind den meisten Fans egal. Sportliche Strafen könnten deutlich effektiver sein.