​In der Premier League liefert sich ​Manchester City bereits seit Wochen mit dem FC Liverpool einen spannenden Meisterschaftskampf. Im Gegensatz zu den Reds, mussten die Citizens in der Champions League jedoch bereits die Segel streichen. Um zukünftig auf allen Hochzeiten erfolgreich tanzen zu können, planen die Skyblues angeblich einen echten Monstertransfer.


Bereits seit Wochen macht der Name Rodri in Manchester die Runde. Aktuell steht der 22-Jährige beim spanischen Spitzenklub ​Atletico Madrid unter Vertrag und wird nicht nur in seinem Vaterland als eines der größten Talente für die Mittelfeldzentrale gehandelt. Da der Vertrag des sechsfachen spanischen Nationalspielers aber erst im Sommer 2023 ausläuft, müsste City bei einem Angebot an die persönliche Schmerzgrenze gehen.

Rodrigo Hernandez "Rodri"

Bei Atletico ist Rodri unangefochtener Stammspieler


Einem Bericht des Telegraph zufolge, fordern die Rojiblancos nämlich nicht weniger als 70 Millionen Euro. Nun waren die Skyblues unter ihrem Trainer ​Pep Guardiola in der Vergangenheit nicht gerade für eine Knauserigkeit bekannt, für so machen Fußballfan überraschend, legten sie dabei für einen einzigen Spieler bislang jedoch nur einmal mehr als 67 Millionen Euro auf den Tisch. Kevin de Bruyne wechselte vom VfL Wolfsburg für kolportierte 75 Millionen Euro (plus Boni bis zu 80 Millionen Euro) nach Manchester. Bei Rodri wäre man nun allem Anschein nach bereit, in ähnliche Rekordgefilde vorzustoßen.


Dabei wäre der Iberer beim englischen Schwergewicht als Nachfolger von Mittelfeldmotor Fernandinho eingeplant, der zwar noch immer ein wichtiger Faktor ist, mit seinen bald 34 Jahren aber nicht jünger wird. Da zudem der deutsche Nationalspieler ​Ilkay Gündogan bei einer Vertragsverlängerung bislang zögert und Manchester daher womöglich bereits im kommenden Sommer verlassen wird, benötigen die Citizens dringend einen neuen starken Mann fürs zentrale Mittelfeld.

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City-Coach Pep Guardiola sucht ständig nach Verbesserungen


Dabei hatten sich die City-Bosse auch ​lange um Ajax-Juwel Frenkie de Jong bemüht. Am Ende erhielt jedoch der FC Barcelona den Zuschlag. Bereits zuvor war man bei Angeboten für Fred, mittlerweile Manchester United, und Jorginho, der aktuell für den FC Chelsea aktiv ist, gescheitert.


Bei einem Wechsel würde Rodri echtes Neuland betreten. So spielte der gebürtige Madrilene bislang nur in Spanien. Als vielversprechendes Talent bei Atletico ausgebildet, benötigte er einen Zwischenstopp beim Ligakonkurrenten FC Villarreal um sein volles Potenzial zu entfalten. So packte er erst bei den gelben U-Booten den Sprung zu den Profis und wurde im vergangenen Sommer von seinem Ausbildungsverein für 20 Millionen Euro zurückgeholt.