​Charles Aranguiz wechselte im Sommer 2015 zu ​Bayer 04 Leverkusen und hat sich längst einen Stammplatz erarbeitet. Trotz bis 2020 datiertem Vertrag würde der Chile aber dennoch gerne nach Südamerika zurückkehren. Sportdirektor Simon Rolfes stellte nun jedoch klar, dass man den Mittelfeldspieler nicht ohne Not ziehen lassen wird.


Geht es nach den Kaderplanern der Werkself, soll der 30-Jährige auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft bleiben. Versuche den Vertrag des 69-fachen chilenischen Nationalspielers vorzeitig zu verlängern, stoßen bislang aber auf Granit. Vielmehr soll Aranguiz bereits vor geraumer Zeit signalisiert haben, dass er sich spätestens 2020 aus der Bundesliga verabschieden möchte.

Charles Aranguiz

Bei seinem nächsten Einsatz feiert Aranguiz bereits sein 100. Pflichtspiel für Bayer


Laut chilenischen Medien sollen auch seinem Ex-Verein Internacional Porto Alegre diese Gedankenspiele nicht verborgen geblieben sein. Dem Vernehmen nach, soll der brasilianische Klub sogar bereits Gespräche mit dem Berater des zentralen Mittelfeldspielers geführt haben. Angeblich hofft Internacional dabei darauf, den Rechtsfuß bereits im kommenden Sommer verpflichten zu können.


Medienberichten zufolge, soll die kolportierte Ablöseforderung der Leverkusener von rund acht Millionen Euro jedoch deutlich über der Schmerzgrenze des südamerikanischen Vereins liegen. Spätestens im Sommer 2020, wenn Aranguiz ablösefrei zu haben sein wird, wollen sie aber zuschlagen. 

Peter Bosz,Simon Rolfes

Simon Rolfes hat mit Charles Aranguiz noch eine Menge vor


Nun hat sich auch ​Sportdirektor Simon Rolfes zu den Gerüchten um seinen Schützling geäußert. "Charly hat noch einen Vertrag bis 2020 und wir wollen ihn behalten", so der 37-Jährige laut dem kicker. Dabei unterstrich der Ex-Profi, dass es aktuell auch "kein Preisschild" für den Mittelfeldabräumer gebe und man daher aktuell davon ausgehen könne, dass er auch in der kommenden Spielzeit für die Bosz-Elf auflaufen wird.


Damit würden die Leverkusener zwar auf die Einnahmen durch einen möglichen Verkauf verzichten, die Bedeutung des Routiniers für die Stabilität der Werkself dürfte jedoch aktuell unweit schwerer wiegen. Lediglich ein unmoralisches Angebot könnte daher die Bayer-Bosse noch eventuell ins Wanken bringen. Da Internacional jedoch finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, droht aus dieser Richtung wohl kein Ungemach.