​​Bayer 04 Leverkusen hat sich unter Peter Bosz gefangen und steuert mittlerweile auf Kurs Europa League. Außen vor geblieben ist allerdings Lucas Alario. Der Stürmer stand 2019 noch nicht einmal in der Startelf und will die Werkself im Sommer wohl verlassen.


Dass Lucas Alario kicken kann, das weiß man in Leverkusen und das weiß man mittlerweile auch anderswo. 2019 stand der Argentinier jedoch noch nicht einmal in der Leverkusener Startelf und will - wen wundert's - den Verein im Sommer verlassen. „Im Juni wird man sehen, wie es weitergeht", verriet Alario der Bild am Sonntag.


​Beim 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg konnte Alario endlich mal wieder auf sich aufmerksam machen. Für den verletzten Bailey gekommen, lieferte der Argentinier ein Tor und eine Vorlage. „Er hat seine Chance genutzt“, attestierte ihm daraufhin sein Cheftrainer Peter Bosz. Und dennoch: zufrieden kann der Stürmer gerade wegen seiner guten Leistung gegen Nürnberg mit der aktuellen Situation nicht sein.


Ganz geschlossen hat Alario seine Tür in Leverkusen noch nicht. „Ich würde gern mehr spielen. Ich will alles für die Mannschaft geben, bin sehr gern hier“, so der 26-Jährige. Sollte er in Leverkusen jedoch keine Chancen mehr kriegen, dürfte ein Abschied im Sommer unausweichlich sein.