Binnen kürzester Zeit hat sich Carlo Sickinger in der Abwehr des 1. FC Kaiserslautern zum Leistungs- und Hoffnungsträger entwickelt. Mit seinen Leistungen soll sich der 21-Jährige gleichzeitig für höherklassige Vereine interessant machen: Wie der kicker berichtet, habe vor allem der ​FC Schalke ein Auge auf ihn geworfen.


​Vor knapp sieben Jahren wechselte Sickinger von der Jugendabteilung des SV Sandhausen zum 1. FC Kaiserslautern, im Februar vergangenen Jahres folgte der erste Profi-Vertrag. Sickinger erhielt ein Arbeitspapier bis 2021, kam unter Michael Frontzeck jedoch kaum zum Zug.


Erst nach der Entlassung des 55-Jährigen und der Übernahme von Sascha Hildmann wendete sich das Blatt: Seit dem 18. Spieltag kommt er beim Drittligisten regelmäßig zum Einsatz, verpasste seither keine einzige Partie und überzeugt stets mit seiner Variabilität: Das Eigengewächs ist im defensiven Mittelfeld, der Innenverteidigung sowie als Libero in der Dreierkette einsetzbar.

Carlo Sickinger

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Laut Der-Betze-Brennt zählen "Passsicherheit, ein guter Schuss und entschlossene Zweikampfführung" zu seinen Stärken, was selbstverständlich auch andere Klubs aufhorchen lässt. Dem kicker zufolge soll vor allem Schalke 04 den 1,85 Meter großen Defensivspieler beobachten und möglicherweise in einigen Wochen den ersten Vorstoß wagen, um die Möglichkeiten eines Transfers auszuloten.


Sickinger wäre aufgrund seines Potenzials eine Investition für die Zukunft und sammelt derzeit erste Erfahrungen im Profifußball. Ob die Verantwortlichen in Kaiserslautern jedoch überhaupt bei einem Angebot hellhörig werden, scheint zweifelhaft: Im Vertrag ist keine Ausstiegsklausel erhalten, der Klub wolle Sickinger keinesfalls abgeben - es sei denn, man sei auf Einnahmen durch Spielerverkäufe angewiesen.