​Für den ​FC Schalke 04 geht der "Klassenkampf" ​am Samstag (20.30 Uhr) gegen die ​TSG 1899 Hoffenheim weiter. Mit einem Sieg würden sich die Königsblauen vielleicht schon endgültig aus dem Nichtabstiegskampf verabschieden. Mit einer Niederlage und dem bevorstehenden Derby gegen Borussia Dortmund vor der Brust wäre die Situation wieder alarmierend. 


Nach der keineswegs glanzvollen Vorstellung gegen den 1.FC Nürnberg (1:1) liegt der FC Schalke 04 in der Tabelle mit 27 Punkten auf dem 15. Platz. Der Vorsprung auf den 16. VfB Stuttgart beträgt aktuell sechs Zähler. Während die Königsblauen auch unter Interimstrainer Huub Stevens eine spielerische Identität vermissen lassen, hat der kommende Gegner aus dem Kraichgau aus den letzten drei Spielen neun Punkte erzielt. 


Im Kasten steht der formstärkste Schalker: Alexander Nübel. Der 22-Jährige, der während der Rückrunde Ralf Fährmann als Stammkeeper ablöste, strahlt eine beeindruckende Ruhe aus und hat mit wichtigen Reflexen den ein oder anderen Punkt gerettet. 

In der Innenverteidigung setzt Schalke 04 schon die gesamte Saison über in der Regel auf eine Dreierkette. Das Trio, das gegen Nürnberg auf der Platte stand, könnte auch gegen Hoffenheim anfangen: Benjamin Stambouli, der hochgewachsene Salif Sane, der in der Mitte verteidigt und Matja Nastasic. Winter-Neuzugang Jeffrey Bruma ist eine Alternative. 


Daniel Caligiuri auf der rechten Seite und Bastian Oczipka auf links sind ebenfalls gesetzt. In der Zentrale kommt Omar Mascarell wieder zu mehr Einsätzen als noch unter Domenico Tedesco. Suat Serdar, der nach Gelb-Rot-Sperre zurückkehrt, und Weston McKennie sollten etwas offensiver auftreten als Mascarell. Der 19-jährige Nassim Boujellab, der gegen Nürnberg und bei der knappen 1:2-Niederlage gegen Frankfurt in der Startelf stand, könnte anstatt Serdar oder McKennie beginnen. 


Im Sturm setzt Stevens häufig auf eine Doppelspitze. Guido Burgstaller und ​Breel Embolo, der zu Wochenbeginn erkältet war, sind dafür die Top-Kandidaten. Auch Ahmed Kutucu rechnet sich Chancen auf einen Einsatz aus. Steven Skrzybski, der gegen Nürnberg noch in der Startformation stand, verpasst die Partie wohl aufgrund muskulärer Probleme. 


Die mögliche S04-Startelf im Überblick: