Nach ​Borussia Mönchengladbach hat nun auch der VfL Wolfsburg aller Voraussicht nach einen Trainer für die kommende Saison gefunden: Wie der Sportbuzzer berichtet, soll Oliver Glasner als Nachfolger von Bruno Labbadia bei den Niedersachsen anheuern.


Geschäftsführer Jörg Schmadtke musste sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Suche nach einem neuen Cheftrainer befassen, nachdem der Verein Mitte März verkündete, dass Bruno Labbadia seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag ​nicht verlängern werde. Nach Gerüchten um eine Verpflichtung von Marco Rose, der sich Borussia Mönchengladbach anschließen wird, rückten unter anderem der Portugiese ​André Villas-Boas und Oliver Glasner in den Fokus.


Dass Villas-Boas, der aufgrund seiner Tätigkeiten beim FC Porto, Tottenham und dem FC Chelsea als durchaus namhafte Lösung präsentiert worden wäre, nicht bei den Wölfen anheuert, kristallisierte sich bereits nach dessen vermeintlichen Forderung von sieben Assistenztrainern und Analysten heraus, weshalb ​Glasner, der seit 2015 die Geschicke beim Linzer ASK leitet, seit einigen Tagen als Favorit galt. 

"Die Gespräche sind weitestgehend abgeschlossen. Wir sind alle gut beraten zu warten, bis ich etwas zu verkünden habe", sagte Schmadtke laut Sportbuzzer. Wie das Online-Portal berichtet, soll schon in den kommenden Tagen Vollzug gemeldet werden: Demnach soll Glasner im Sommer auf Labbadia folgen.


Der 44-jährige Österreicher führte die Linzer im Mai 2017 zurück in die österreichische Bundesliga und feierte nach dem Wiederaufstieg prompt den vierten Tabellenplatz. Aktuell liegt die Mannschaft hinter RB Salzburg auf Rang zwei. In seiner Heimat genießt Glasner einen exzellenten Ruf, der Sprung in die deutsche Bundesliga folgt daher wenig überraschend. 


Zu Wochenbeginn soll der Durchbruch in den Gesprächen erfolgt sein, eine Bestätigung sei zeitnah zu erwarten. Somit würde der VfL frühzeitig die wichtigste Personalfrage beantworten, und sich voll und ganz auf die Kaderplanung für die kommende Saison konzentrieren können.