Trotz der 2:4-Niederlage im Hinspiel des Europa-League-Viertelfinals bei Benfica Lissabon will ​Eintracht Frankfurt selbstbewusst ins Rückspiel am kommenden Donnerstag gehen, um das Ergebnis in der Commerzbank-Arena zu drehen und den Traum vom Halbfinale zu verwirklichen. Allerdings ist fraglich, welches Personal Trainer Adi Hütter in der Defensive aufbieten wird.


Nach dem anhaltenden Höhenflug seit Januar kassierte die Eintracht in den vergangenen Tagen zwei erste Dämpfer: Nach dem 2:4 in Lissabon unterlagen die Adler ​auch dem FC Augsburg mit 1:3, wobei sich die Elf von Adi Hütter das Leben aufgrund von zwei Platzverweisen selbst schwer machte.


Auch aufgrund dessen wirft die Besetzung der Dreierkette einige Fragen auf: Evan Ndicka wurde am vergangenen Donnerstag bereits nach 20 Minuten des Feldes verwiesen, für sein Foul an Gedson Fernandes im eigenen Strafraum jedoch nur ​für ein Spiel gesperrt. Zwar könnte dafür Makoto Hasebe nach seinem Einsatz im zentralen Mittelfeld wieder in die Rolle des Libero rücken, doch mit ​Martin Hinteregger droht ein weiterer Ausfall.

Martin Hinteregger

Nach seiner Verletzung am Sonntag droht Hinteregger für das Rückspiel auszufallen



Der Österreicher spielte nach seinem ​Mittelhandbruch aus der Partie gegen Schalke 04 mit einer Schiene, musste gegen Augsburg jedoch aufgrund einer Muskelverhärtung im Oberschenkel ausgewechselt werden. Sein Einsatz ist äußerst fraglich.


Die Winter-Neuzugänge Tuta und Almany Touré wurden nicht für die Europa League nachnominiert, weshalb Hütter derzeit neben Hasebe lediglich David Abraham und Simon Falette zur Verfügung stehen. Wie der ​kicker berichtet, konnte Routinier Marco Russ am Montag nach vierwöchiger Zwangspause aufgrund von Problemen an der Achillessehne mit den Reservisten trainieren, doch dass der 33-Jährige bis Donnerstag fit wird, ist unwahrscheinlich.