​Nach dem angekündigten Abgang von Trainer Bruno Labbadia schaute sich der ​VfL Wolfsburg intensiv nach einem Nachfolger für die kommende Saison um. Bisher konnte kein Erfolg vermeldet werden, nun scheint die Trainersuche aber bald ein Ende zu finden. Dabei sind nur noch zwei Kandidaten im Gespräch.


Nach einer relativ erfolgreichen Saison wie der aktuellen, will man in Wolfsburg einen starken Leistungsabfall in der nächsten Spielzeit auf jeden Fall verhindern, im Gegentei: Die Ambitionen dürften in der Autostadt wieder steigen. Dafür ist es wichtig, sich schon früh mit einem neuen Trainer einigen zu können, um die Saisonvorbereitung sowie die Kaderplanung optimal gestalten zu können.


Wie der kicker nun berichtet, scheint man sich in Kürze mit einem neuen Trainer einig zu sein. Auch Geschäftsführer Jörg Schmadtke rechnet bald mit einer Verkündung: “Wir befinden uns auf der Zielgeraden, die Gespräche sind fast abgeschlossen.” Ein neuer Übungsleiter ist also im Anflug, wer den Posten aber letztlich übernimmt ist noch ungewiss.


Allerdings sind faktisch nur noch zwei Kandidaten im Rennen, die realistische Aussichten auf eine Anstellung bei Wolfsburg haben. Zum einen ist das Oliver Glasner, der momentan noch den LASK in Österreich trainiert. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2022, könnte aber den nötigen frischen Wind mitbringen.


Auch Villas-Boas ist noch im Rennen


Die zweite Option ist der Portugiese André Villas-Boas. Der 41-Jährige bringt schon eine enorme Erfahrung mit und stand schon bei vielen namhaften Klubs unter Vertrag. Zuletzt trainierte er das chinesische Shanghai SIPG, ist nun aber seit fast 16 Monaten vereinslos. Villas-Boas könnte sofort mit dem Team zusammenarbeiten und wäre Stand jetzt die wahrscheinlichere Alternative.


Ob nun Glasner oder Villas-Boas. Der neue Trainer wird in Wolfsburg eine Mannschaft vorfinden, die auch im nächsten Jahr wieder um das europäische Geschäft mitspielen kann. Es gilt, das maximale Potential aus dem Team herauszuholen, dabei kann man auch in der nächsten Saison wieder mit dem Leistungsträger Jérôme Roussillon planen. Wie Schmadtke dem kicker berichtete, soll der Franzose nämlich nicht abgegeben werden.