Nach dem Rücktritt von Reinhard Grindel ist man beim DFB auf der Suche nach einem neuen Präsidenten - oder einer Präsidentin! Die ehemalige deutsche Nationalspielerin Inka Grings warb nun dafür, dass auch weibliche Kandidatinnen in Betracht gezogen werden. 


Insgesamt 96 Länderspiele hat Inka Grings für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Buckel. Mittlerweile trainiert die 40-Jährige den Regionalligisten SV Straelen - und wirbt für mehr Gleichberechtigung im Fußball. Laut Grings sollten daher auch Frauen für die Position des vakanten DFB-Präsidenten in Betracht gezogen werden.


„Die Zeit ist natürlich reif. Es hatten ja jetzt eine ganze Reihe von Männern die Gelegenheit zu zeigen, was sie können“, sagte Grings der Rheinischen Post. Natürlich sollte aber nicht ausschließlich das Geschlecht Ausschlag über die Wahl geben: "Es geht am Ende darum, den Kandidaten mit den besten Qualifikationen zu finden."