​Zinedine Zidane ist eine Legende und legte eine sehr erfolgreiche Karriere als Spieler hin. Was vielen bis heute nicht bekannt ist: der französische Weltmeister stand einst kurz vor einem Wechsel zum englischen Rekordmeister Manchester United. Doch am Ende platzte der Deal, weil der große Sir Alex Ferguson sich gegen den Transfer entschied. Der ehemalige Präsident Martin Edwards verrät nun, warum die United-Trainerlegende den Superstar aus Frankreich nicht verpflichten wollte.


Martin Edward gegenüber Gazzetta dello Sport: "Ferguson sagte mir damals, dass wir ihn nicht brauchen. Es ging darum, Cantona davon zu überzeugen, nach seiner Suspendierung zu bleiben."

Eric Cantona war damals der Superstar in der Premier League, doch wegen eines Tritts gegen einen Fan wurde der Offensivstar für acht Monate gesperrt. In dieser Zeit beschäftigte man sich mit Zidane, doch laut dem damaligen Präsidenten hatte Ferguson die Sorge, dass er Cantona vergraulen würde, wenn er den Franzosen kauft. Daher verzichtete er lieber auf Zidane und wartete auf Cantona.


Zizou entschied sich dann für einen Wechsel zum italienischen Rekordmeister ​Juventus. Dort gelang ihm der ganz große Durchbruch und auch Ferguson wurde bewusst, was für einen großen Fehler er begangen hatte. Legendär wurde Fergusons späteres Zitat, in dem er von Zidane schwärmte: "Gib mir zehn Holzstücke und Zidane und ich würde die Champions League gewinnen."