​Am Samstagnachmittag empfängt der ​​VfB Stuttgart zuhause Bayer 04 Leverkusen. Trainer ​Markus Weinzierl muss dabei erneut ohne mehrere angeschlagene zentrale Mittelfeldspieler auskommen. ​Beim Duell mit den offensivstarken Leverkusenern dürfte der Coach auf Spieler setzen, deren Qualitäten in einem schnellen Umschaltspiel liegen.


Torhüter ​Ron-Robert Zieler bewahrte den VfB am vergangenen Wochenende beim 1:1-Remis gegen den Tabellennachbarn 1. FC Nürnberg durch starke Paraden vor einer Niederlage. Auch gegen die Werkself dürfte der Routinier alle Hände voll zu tun bekommen.


In der defensiven Dreierkette dürfte alles beim Alten bleiben. Wintertransfer Ozan Kabak wurde trotz seines jugendlichen Alters schnell zu einem echten Leistungsträger und ist aus der Mannschaft der Schwaben nicht mehr wegzudenken. Auch seine Abwehrkollegen Marc Oliver Kempf und Benjamin Pavard gaben zuletzt keinen Anlass zu Personalrochaden. Eigengewächs Timo Baumgartl muss sich daher weiterhin in Geduld üben.


Auf der rechten Außenbahn dürfte weiterhin Andreas Beck den Vorzug vor dem bislang äußerst enttäuschenden Sommertransfer ​Pablo Maffeo erhalten. Auch Borna Sosa fiel zuletzt nur durch seine ​öffentliche Trainerschelte auf. Da der erfahrene Emiliano Insua zuletzt aber immer mehr zum Unsicherheitsfaktor wurde, könnte der Kroate am Wochenende auf der linken Seite mal wieder eine Chance erhalten.


Im Zentrum bleibt Santiago Ascacibar gesetzt. Verzichten müssen die Stuttgarter aller Voraussicht nach mit Dennis Aogo, Gonzalo Castro und Christian Gentner gleich auf drei angeschlagene Mittelfeldakteure. Neben dem jungen Argentinier, dürften daher erneut die beiden Leihspieler Alexander Esswein und Steven Zuber zum Einsatz kommen.


Als hängende Spitze könnte Weinzierl auf die Geschwindigkeit von Anastasios Donis setzen. Der von den Fans häufig geforderte Grieche wusste zuletz aber nicht wirklich zu überzeugen. Setzt der Cheftrainer eher auf eine spielerische Komponente wäre auch Daniel Didavi eine Überlegung wert. Als Sturmspitze hat wohl Nicolas Gonzalez die Nase vorn. Altmeister Mario Gomez ließ auch gegen Nürnberg zu viele Chancen liegen und dürfte ohnehin aufgrund seiner statischen Spielweise nicht in den Matchplan gegen die Werkself passen.


Die potenzielle VfB-Formation in der Übersicht: