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Hazard, Bale & Co.: Diese 12 Stars werden im Sommer den Transfermarkt bestimmen

Das Transferfenster im Sommer ist die Zeit, in der die Klubs aufgrund der Vorbereitung auf die anstehende Saison das meiste Geld in neues Spielermaterial investieren. Allerdings ist es auch die Zeit, in der sich die mediale Öffentlichkeit voll auf mögliche Wechselgerüchte und Spekulationen richtet, um die Aufmerksamkeit der Leser zu auf sich zu ziehen.


Auch in diesem Sommer stehen wieder einige spektakuläre Transfers bevor, was vor allem spanische und englische Vereine betrifft. In der folgenden Liste finden sich zwölf Akteure wieder, von denen Ihr in den kommenden Monaten viel hören werdet.

1. Paul Pogba

Seit drei Jahren spielt Paul Pogba wieder für Manchester United, und nach der Entlassung von José Mourinho blühte der Franzose im zentralen Mittelfeld unter Ole Gunnar Solskjaer, der kürzlich zum neuen Cheftrainer ernannt wurde, wieder auf.


Jedoch soll der Weltmeister seinen Wechselwunsch zu Real Madrid hinterlegt haben. Angeblich wolle Pogba unter Zinedine Zidane trainieren. Der frühere Weltfußballer betonte zuletzt ebenfalls, dass sich der Mittelfeld-Star nach seiner Zeit in Manchester den Königlichen anschließen wolle.


Noch klingen die Stimmen der Red Devils optimistisch: Solskjaer geht davon aus, dass der 26-Jährige auch im kommenden Jahr im Old Trafford auflaufen wird - doch der Sommer ist lang. 

2. Gareth Bale

Eine Sommer-Transferperiode ohne Gerüchte um einen Abschied von Gareth Bale bei Real Madrid ist aufgrund der vergangenen Jahre kaum vorstellbar, doch diesmal scheint ein Verkauf des 29-Jährigen realistisch.


Der Waliser fällt immer wieder mit muskulären Verletzungen aus, zudem kehrte mit Zinedine Zidane der Trainer zurück, unter dem Bale in der spanischen Hauptstadt kaum zum Zug kam. Als mögliche Interessenten gelten unter anderem Manchester United und Bayern München, doch eine Verpflichtung wäre alles andere als eine günstige Angelegenheit - weshalb bei dieser Personalie aufgrund des Alters und der Krankenakte Vorsicht geboten ist.

3. Mauro Icardi

Lange Zeit war Mauro Icardi, der im Sommer 2013 von Sampdoria Genua zu Inter Mailand wechselte, die Identifikationsfigur der Nerazzurri, doch das Bild begann in den vergangenen Wochen zu bröckeln.


Der Argentinier steht noch bis 2021 bei Inter unter Vertrag, eine Verlängerung kam bis dato nicht zustande. Immer wieder wird der Angreifer mit Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus Turin in Verbindung gebracht, die Kapitänsbinde wurde ihm aufgrund der Streitigkeiten um eine Ausdehnung des Arbeitspapiers bereits entzogen. Angeblich fiel Icardi aufgrund einer Verletzung am Knie von Februar bis April aus, allerdings klingt diese Behauptung im Kontext um den Vertragspoker mehr als zweifelhaft.


Die Frage lautet daher: Gehen die Verantwortlichen von Inter auf die hohen Gehaltsforderungen von Icardis Beraterin und Ehefrau Wanda Nara ein oder lassen sie ihren Torjäger zu einem anderen Klub ziehen? 

4. Eden Hazard

Neben Thorgan Hazard, der Borussia Mönchengladbach im Sommer verlassen und voraussichtlich zu Borussia Dortmund wechseln wird, wird dessen älterer Bruder und Superstar Eden Hazard vom FC Chelsea aller Voraussicht nach ebenfalls nach Höherem streben.


Sein Vertrag an der Stamford Bridge läuft 2020 aus, bereits seit einem Jahr halten sich Gerüchte um einen Transfer zu Real Madrid. Laut Marca sollen sich beide Klubs auf einen Wechsel verständigt haben, laut Chelsea-Trainer Maurizio Sarri sei die dabei kolportierte Ablösesumme von 115 Millionen Euro jedoch zu wenig. 


Allerdings steckt der Verein in einem Dilemma: Obwohl aufgrund von Besitzer Roman Abramowitsch und der ohnehin hohen Summe an ausgeschütteten Geldern an die Vereine keine Geldnot besteht, wäre dies die letzte Gelegenheit, noch einmal eine Ablösesumme für Hazard zu generieren. Andererseits wurden die Blues mit einer Transfersperre bis 2020 belegt, weshalb im Winter bereits der Transfer von Christian Pulisic perfekt gemacht wurde - doch ein Spieler wie Hazard ist eins-zu-eins kaum zu ersetzen.

5. Jadon Sancho

Mit neun Toren, 18 Vorlagen und herausragenden Leistungen in 37 Pflichtspielen spielte sich Jadon Sancho in dieser Saison ins europäische Rampenlicht. Der 19-Jährige absolvierte bereits vier Länderspiele für die englische Nationalmannschaft und wird seit einigen Wochen mit einer Rückkehr auf die Insel in Verbindung gebracht.


Angeblich wolle Manchester United den Flügelflitzer verpflichten, der BVB betonte jedoch mehrfach, dass Sancho auch in der kommenden Spielzeit in Schwarz-Gelb auflaufen werde. Mögliche Interessenten müssten daher besonders tief in den Geldbeutel greifen, um überhaupt eine Chance auf einen Transfer zu haben, schließlich steht der Youngster noch bis 2022 unter Vertrag.

6. Antoine Griezmann

Nach langem Hin und Her verkündete Antoine Griezmann vor der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer in den sozialen Medien seine Vertragsverlängerung bei Atletico Madrid. Der französische Torjäger unterschrieb bis 2023, wurde zuvor jedoch heftig vom FC Barcelona umworben.


Laut Marca soll Griezmann seine Absage an die Katalanen mittlerweile bereuen, doch in Barcelona nehme man mittlerweile von einem Transfer Abstand. Auch wenn Griezmann auch über den Sommer hinaus für Atleti auflaufen soll, dürften weitere Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied weiterhin auftauchen. 

7. Luka Jovic

Eintracht Frankfurt wird Luka Jovic aufgrund einer Ausstiegsklausel für sechs Millionen Euro verpflichten. Möglicherweise jedoch nur, um ihn dann für eine bedeutend höhere Summe weiterzuverkaufen. 


Der Serbe traf in 38 Saisonspielen 24 Mal, benötigt in der Bundesliga gerade einmal 105 Spielminuten pro Tor. Allen voran der FC Barcelona wird mit dem 21-Jährigen in Verbindung gebracht, doch Jovic selbst betonte, sich einen Verbleib bei der Eintracht vorstellen zu können - vor allem dann, wenn die Qualifikation für die Champions League gelingen sollte.


Aktuell rangieren die Hessen auf dem vierten Tabellenplatz, haben demnach ihr Schicksal selbst in der Hand und treffen zudem im Viertelfinale der Europa League auf Jovics Ex-Klub Benfica Lissabon. Ob die Verantwortlichen um Sportchef Fredi Bobic ab einer gewissen Ablösesumme schwach werden und ob Jovic seine Meinung noch einmal überdacht hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. 

8. Paulo Dybala

In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über die angebliche Unzufriedenheit von Paulo Dybala bei Juventus Turin berichtet. Demnach heißt es, der Argentinier fühle sich seit dem Transfer von Cristiano Ronaldo nicht mehr wertgeschätzt und wolle den Verein im Sommer verlassen.


Daraus, dass Karl-Heinz Rummenigge ein Fan des 26-Jährigen ist, machte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern kein Geheimnis. Ob die Münchner sich einen Transfer in dieser Größenordnung leisten kann, ist ob der bisher getätigten Ausgaben sowie den voraussichtlichen Gehaltsforderungen fraglich.


Zuletzt wurde über einen vermeintlichen Tausch zwischen Dybala und Paul Pogba, der 2016 von Juventus Turin zu Manchester United wechselte, berichtet. Der Spieler selbst betonte vor wenigen Monaten, sich bei der Alten Dame wohlzufühlen und überhaupt nicht an einen Abgang zu denken.  

9. Jerome Boateng

Bereits im vergangenen Jahr stand Jerome Boateng vor einem Wechsel. Der Innenverteidiger des FC Bayern wurde mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht, ein Transfer scheiterte jedoch an der Empörung der Münchner über PSG-Sportdirektor Antero Henrique.


Zudem betonte Niko Kovac, auf Boateng bauen zu wollen - doch mittlerweile ist der Weltmeister hinter Niklas Süle und Mats Hummels lediglich die Nummer drei. Mit Benjamin Pavard und Lucas Hernandez verpflichtete der Rekordmeister zwei weitere Optionen für das Abwehrzentrum, weshalb der 30-Jährige erneut als heißer Kandidat für den Sommer gilt. 

10. Callum Hudson-Odoi

Die Gerüchte um einen Abgang von Callum Hudson-Odoi beim FC Chelsea erhielten bereits im Winter Einzug. Die Münchner Bayern bekundeten öffentlich ihr Interesse, was bei den Verantwortlichen an der Stamford Bridge nicht gerade positiv aufgenommen wurde.


Das Flügeltalent steht noch bis 2020 unter Vertrag, eine Verlängerung schlägt Hudson-Odoi bis dato aus. Aufgrund der Transfersperre wird ihm ein Wechsel verwehrt, doch auch Manchester United soll sich mit dem 18-Jährigen befassen. 

11. Luka Modric

Das Kalenderjahr 2018 war der bisherige Höhepunkt in der Karriere von Luka Modric. Der 33-jährige Mittelfeldspieler von Real Madrid wurde Weltfußballer des Jahres, gewann zum vierten Mal die Champions League und führte die kroatische Nationalmannschaft zur Vizeweltmeisterschaft in Russland.


Allerdings soll Modric aufgrund seines hohen Alters zu den Streichkandidaten der Königlichen zählen. Real will sich im Sommer neu aufstellen, weshalb die Gerüchte um einen Transfer nicht abreißen werden. 

12. Mesut Özil

Im Februar vergangenen Jahres verlängerte Mesut Özil seinen Vertrag bei Arsenal London bis 2021. Der Ex-Nationalspieler fühlt sich in der englischen Hauptstadt pudelwohl, allerdings lässt die Wertschätzung von Trainer Unai Emery zu wünschen übrig.


Unter dem Spanier begann Özil in der Premier League erst 17 Mal in der Startelf, ist auch in anderen Wettbewerben außen vor und muss sich immer wieder mit einem Platz auf der Bank begnügen. Der 30-Jährige kam zwar in den vergangenen sechs Ligaspielen zum Einsatz, war in dieser Zeit jedoch nur an zwei Toren beteiligt und könnte daher im Sommer - trotz des Dementis seines Beraters - eine neue Herausforderung suchen.