Beim ​SC Freiburg sind sie bekanntlich auf der Suche nach Talenten, um diese günstig nach Freiburg zu holen, auszubilden und im besten Falle ein paar Jahre auf hohem Niveau behalten zu können. Ein solches Talent hat man nun in Estland entdeckt, allerdings hat man namhafte Konkurrenz aus London.


Das der Sport-Club aus Freiburg nicht die Möglichkeiten hat, sich fertige Spieler für zweistellige Millionenbeträge zu holen, ist keine Überraschung. Daher gehen sie im Breisgau schon sehr lange Zeit einen anderen Weg und suchen verstärkt nach jungen Spielern, die sie im Schwarzwald ausbilden können. Im besten Falle entwickeln sich die Talente so gut, dass sie am Ende gewinnbringend verkauft werden können, wenn mal wieder große Klubs beim SC wildern.


Ein solches Talent hat man nun in Estland entdeckt. Dort hat das Sturmtalent Aleksandr Sapovalov mit gerade mal 16 Jahren in der zweithöchsten Liga 29 Treffer in 24 Partien erzielt. Daher hat man wohl bereits ein offizielles Angebot für den Youngster hinterlegt. Das bestätigt auch Sportdirektor Norbert Hurt vom FC Flora Tallinn, wo Sapovalov derzeit spielt.


Jedoch sind die Freiburger mit ihrem Werben um den Teenager nicht allein, denn auch in London hat man mitbekommen, dass es im Baltikum wohl ein großes Talent gibt. Daher weilt der Angreifer derzeit zu einem zweiten Probetraining beim ​FC Arsenal, wo man dann eine Entscheidung bezüglich des Youngsters fällen will. „Zunächst müssen wir, wenn wir hier waren, auf die Antwort von Arsenal warten und dann können wir Entscheidungen treffen“, so Hurt.


Auch in Freiburg absolvierte er im Februar bereits ein Probetraining. Dort schien er ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen zu haben. Nun will man versuchen, den Premier-League-Klub auszustechen. Wie hoch das Angebot des SC ist, in welcher Preisklasse man sich bewegt, oder welchen Marktwert Sapovalov hat, ist hingegen nicht bekannt.