Gündogan zum FCB? - Das Gerücht im Transfercheck

Der FC Bayern München plant für den Sommer eine Transferoffensive und soll laut dem Mirror an einer Verpflichtung von Ilkay Gündogan interessiert sein. Der 28-Jährige stoppte kürzlich die Verhandlungen mit Manchester City bezüglich seines bis 2020 laufenden Arbeitspapiers. Das Gerücht im Transfercheck.

4. Verlässlichkeit der Quelle

Ilkay Gündogan zum FC Bayern? Das scheint schon aufgrund seiner Dortmunder  Vergangenheit etwas zweifelhaft. Bei Transfergerüchten des Mirror sollte man generell etwas vorsichtiger sein, denn häufig scheint die Tageszeitung schon bei den kleinsten Tuscheleien, im Stile eines Boulevardblattes, ein wildes Gerücht daraus zu formen.  

3. Sportlicher Aspekt

Der Wechsel hat für die Bayern nur Sinn, wenn man die Ausstiegsklausel von James Rodriguez nicht zieht. Denn sonst hat man mit ihm, Leon Goretzka, Thiago, Javi Martinez, Renato Sanches, Thomas Müller, Corentin Tolisso und im Zweifel auch Joshua Kimmich, ein sowieso schon überbesetztes zentrales Mittelfeld. Jedoch ist Gündogan, wenn er nicht gerade verletzt ist, ein Ausnahme-Könner, bei dem man sich überlegen könnte, einige Spieler abzugeben, um den Deutsch-Türken zu verpflichten.

2. Finanzieller Aspekt

Ein Preis wurde bisher noch nicht genannt, aber Gündogan besitzt einen Marktwert von 40 Millionen. Würden die Bayern also von einer 40-Millionen-Verpflichtung von James absehen, könnte man das Geld direkt in den nächsten Spieler investieren. Da die Münchner für den Sommer eine Transferoffensive angekündigt hatte, wären dieser Preis für einen Spieler von Gündogans Klasse ein absolutes Schnäppchen. 

1. Wechselwahrscheinlichkeit

Die Vertragsverhandlungen des Nationalspielers über seinen 2020  auslaufenden Kontrakt wurden kürzlich gestoppt, außerdem heißt es, Gündogan würde gerne wieder nach Deutschland zurückkehren. Da wäre natürlich der FC Bayern ein idealer Kompromiss für ihn. Jedoch scheint es unwahrscheinlich, dass Guardiola einen seiner Lieblings-Schützlinge einfach so gehen lässt. Des Weiteren passt der 28-Jährige mit seinem Alter nicht so wirklich in das Beuteschema, dass die Bayern bei ihrem Umbruch anvisieren wollen - zumal der Fokus nach den Defensiv-Transfers eher ganz vorne liegen dürfte.