RB Leipzig marschiert mit Siebenmeilenstiefeln schnurstracks auf die Champions League zu. Mit dem 4:2 bei ​Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag ist der Vorsprung auf Platz fünf inzwischen auf sieben Punkte angewachsen. Derweil geht die Kaderplanung mit dem bald neuen Trainer Julian Nagelsmann weiter voran. Für einen englischen Stürmer sollen demnach wohl 35 Millionen Euro bezahlt werden.


Die Rechnung für ​RB Leipzig ging am Ende wohl auf. Die Europa League hatte man im Winter noch abgeschenkt, wohl auch, um sich auf den Liga-Alltag zu konzentrieren. Das große Ziel hieß nämlich Königsklasse, dort wollen die Sachsen unbedingt wieder vertreten sein. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang fünf und dem vierten Sieg in Folge ist RB nun seit dem 18. Spieltag ungeschlagen, Mitte Januar gab es gegen Borussia Dortmund ein 0:1.


Weil alles nach Champions League aussieht, gehen auch die Pläne für den neuen Kader in der kommenden Saison in diese Richtung. Wie Ralf Rangnick bereits angekündigt hat, wolle man jede Position doppelt besetzen - das Ganze geschieht bereits in Absprache mit dem kommenden Übungsleiter Julian Nagelsmann, der zur kommenden Spielzeit das Zepter auf der Bank in der Hand hält. Weil der Noch-TSG-Coach gerne mit einer Dreierkette spielen lässt, schaut man sich nach einem Innenverteidiger um, auch im Sturm soll es noch Nachbesserungen geben, weil Timo Werner wohl zum FC Bayern geht.

Und im Angriff wird es wohl bereits konkret. Demnach sollen laut Sport Bild zwei Offensivkräfte aus England im Fokus stehen. Tammy Abraham von Aston Villa und Mason Mount von Derby County. Beide Stürmer aber sind nur an diese Klubs ausgeliehen, letztlich gehören sie dem FC Chelsea. Während Mason laut Derby-Trainer Frank Lampard "ein Topstar" werden kann, konnte auch Abraham mit 22 Treffern in 33 Ligaspielen überzeugen. Angeblich soll für Letzteren sogar das Prinzip über Bord geschmissen werden, nicht mehr als 30 Millionen Euro zu bezahlen.


Denn dem Vernehmen nach soll RB bereit sein, 35 Millionen für den 21-jährigen Abraham auf den Tisch zu legen. Das zumindest berichtet das englische Magazin Football Insider. Dass RB wiederum bereit ist, mit seinen eigenen Regeln zu brechen, geht aus einem Interview von Rangnick mit der Sport Bild hervor, wo er erklärte: „Ich kann nicht ausschließen, dass wir irgendwann mal einen jungen Spieler für höhere Beträge zu uns holen, wenn wir uns dauerhaft im oberen Bereich der Bundesliga etabliert haben.“ Bei Tammy Abraham könnte es erstmals so weit sein.