Benito Raman ist das Sinnbild des Aufsteigers ​Fortuna Düsseldorf. Mit bereits 37 Punkten nach 28 Spielen sind die Rheinländer so gut wie gesichert, selbst in allergrößten Alpträumen dürfte beim Thema Klassenerhalt nichts mehr passieren. Die Kehrseite allerdings ist, dass die Spieler Begehrlichkeiten geweckt haben. Benito Raman steht bei der Eintracht und in England auf dem Zettel.


Es ist eine Saison wie gemalt für Fortuna Düsseldorf. Nach dem 2:1 bei ​Hertha BSC ist der Klassenerhalt sicher, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt satte 16 Zähler. Bei noch 18 zu vergebenen Punkten und den Leistungen der Konkurrenz ist bereits jetzt klar, dass die Fortuna erstklassig bleibt und auch in der kommenden Saison gegen Bayern und Dortmund sowie gegen Gladbach und wahrscheinlich Köln spielen darf. Eine Leistung, die nur die wenigsten Experten dem Verein zugetraut hatten.


Ein Grund für diese Leistung sind auch die Spieler, die Spieltag für Spieltag auch in der Bundesliga überzeugen. So wie Benito Raman, der in der Liga in dieser Saison bereits neun Saisontore erzielt und drei Tore vorbereitet hat. Das allerdings hat auch die Konkurrenz auf den Plan gerufen. Wie der Express berichtet, soll Eintracht Frankfurt den belgischen Linksaußen gerne an den Main holen wollen. Doch nicht nur die Hessen sind am 24-Jährigen dran, auch die Premier League soll auf den in Gent geborenen Spieler aufmerksam geworden sein.


Gegenüber der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad erklärte Raman: „Heute würde ich nur ein sehr großes Angebot in Betracht ziehen, aber im Moment ist Deutschland ideal. Obwohl die Premier League ein Traum bleibt. Das ist ein höheres Niveau, es sind dort alle etwas stärker, ich müsste ein paar Kilo zulegen. Aber meine Geschwindigkeit bleibt meine größte Stärke.“


Bei einem langfristigen Vertrag bis 2022 müsste ein Verein aber eine ordentliche Summe für den Außenstürmer auf den Tisch legen. Die Rede ist von mindestens 20 Millionen Euro. Daher muss man sich bei der Fortuna fürs Erste wenig Sorgen machen, dass Raman den Verein schon wieder verlässt. Zumal man bei der Eintracht mit Filip Kostic aktuell gut ausgestattet ist. Und ob Raman sich mit der Rolle des Bankdrückers und Backups zufrieden gibt, ist eher nicht denkbar. Ein Kompliment ist das Interesse aus dem In- und Ausland aber in jedem Fall.