Lothar Matthäus arbeitete seit einigen Jahren als Experte für den Pay-TV-Sender Sky und schreibt diverse Kolumnen im deutschen Pressewald. Vor einigen Jahren versuchte sich der Rekordnationalspieler auch als Trainer. Dieses Kapitel hat Matthäus aber zu den Akten gelegt.


Es ist lange her, dass Lothar Matthäus auf einem Trainerstuhl saß. Und es war das letzte mal. "Trainer, das ist für mich vorbei", verriet der deutsche Rekordnationalspieler der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er habe zu "viele interessante Aufgaben, die alle mit dem Fußball zu tun haben", führte Matthäus fort.


Anfragen aus der Bundesliga 


Lothar Matthäus' Trainerkarriere liest sich wie eine Weltreise: Rapid Wien, Partizan Belgrad, ungarischer Nationaltrainer, Athletico Paranaense, RB Salzburg, Maccabi Netanya und schließlich, 2011, bulgarischer Nationaltrainer. "Ich hatte als Trainer eine schöne Reise, vielleicht nicht eine so erfolgreich wie als Spieler", blickt Matthäus auf seine kurze, aber lebendige Laufbahn zurück.


Anfragen aus der ​Bundesliga habe es für Matthäus ebenfalls gegeben. Es seien "vier, fünf Anfragen" gewesen. "Einigen habe ich abgesagt, bei anderen hat es nicht gepasst." Damit hat Matthäus die Chance verpasst, einen Bundesligisten zu trainieren. "Es ist schade, aber traurig bin ich deshalb nicht."