​Wie haben sich die ausländischen Talente von ​Borussia Dortmund bisher geschlagen, die der BVB in den letzten Jahren aus dem Ausland verpflichtet hat? Heute im Fokus: Giovanni Reyna, Immanuel Pherai und Kamal Bafounta. 


Giovanni Reyna

​Der erst 16-jährige Giovanni Reyna wechselte im Januar dieses Jahres aus der New York City FC Academy in die Jugendabteilung von Borussia Dortmund. Dort soll er zukünftig für die A-Jugend auflaufen, obwohl er noch in der B-Jugend spielen könnte. Allerdings ist Reyna noch nicht spielberechtigt. Er ist der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Claudio Reyna (Leverkusen, Wolfsburg), der seit 2013 Sportdirektor von New York City FC ist. 


Giovanni Reyna spielt aktuell auch für die U17-Auswahl der USA und gilt als eines der größten Talente des Landes. Laut Informationen von Goal.com ist er außerdem seit 2018 Inhaber eines portugiesischen Passes, was seinen Wechsel nach Deutschland erleichtert hatte. Bereits mit 14 Jahren unterschrieb der Angreifer seinen ersten Ausrüsterdeal beim Sportartikelhersteller adidas. 


Christian Pulisic, Josh Sargent oder Weston McKennie haben den Weg für US-Kicker in Deutschland vorgezeichnet. Für Reyna könnten die nächsten Schritte auf dem Weg in den Profifußball ebenfalls in die Bundesliga führen. 


Immanuel Pherai

Erst am 25. April 2019 wird Immanuel Pherai seinen 18. Geburtstag feiern. Schon jetzt glänzt er in der A-Jugend. In 18 Ligaspielen traf er viermal ins Tor, sechs weitere Treffer bereitete er vor. In der UEFA Youth League kam der offensive Mittelfeldspieler in sechs Partien auf zwei Tore. Seit Juli 2017 spielt Pherai für Dortmund. Zuvor war der gebürtige Niederländer für den AZ Alkmaar aufgelaufen. 

Immanuel Pherai

In der niederländischen U18-Nationalmannschaft ist Pherai Stammspieler. Im letztjährigen Sommer schoss er seine Mannschaft im Finale der B-Jugend-Bundesliga mit einem Doppelpack zum Titel. Pherai ist technisch sehr versiert, hat ein gutes Auge im Passspiel und besitzt Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. 


Kamal Bafounta

"Sicher ist, dass er weniger extravagant ist als Pogba", versicherte Johan Renard, der ehemalige Trainer von Kamal Bafounta bei Olympique Lyon gegenüber Goal.com. "Er hat auch einen anderen Spielstil, aber ich bin sicher, er hat die Fähigkeit, so weit zu kommen wie Pogba." Große Worte für ein Talent von gerade einmal 17 Jahren.


Wie Pogba spielt Bafounta im zentralen Mittelfeld. Zu seinen Qualitäten zählen die Zweikampfstärke und das Passspiel. Mit 1,93 Meter Körpergröße kann Bafounta in der B-Junioren-Bundesliga kaum jemand das Wasser reichen. Momentan kann der Franzose, der auch die spanische und kongolesische Staatsbürgerschaft besitzt, sein Talent allerdings nicht zur Schau stellen. Seit Anfang März fällt er mit einem Meniskusschaden aus. 


Zuvor hatte er in 15 Ligaeinsätzen gute Leistungen gezeigt und auch zwei Tore und vier Vorlagen verzeichnet. In der vergangenen Saison warb ihn der BVB aus der Jugend des FC Nantes ab. Damit stachen die Westfalen offenbar auch ​Manchester United, ​Inter Mailand, den FC Everton und den FC Sevilla aus.