​Der ​VfB Stuttgart hat sich im Februar von Michael Reschke getrennt und kurz darauf Thomas Hitzlsperger als neuen Sportvorstand installiert. Damit sollen die Umstrukturierungen jedoch noch lange nicht abgeschlossen sein und so befindet sich der Traditionsverein seitdem auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Angeblich soll es dabei nun einen neuen heißen Kandidaten geben.


Die neue helfende Hand soll den ehemaligen Nationalspieler bei sportlichen Fragen unterstützen und so für noch mehr Fußballkompetenz sorgen. Bis zuletzt galt dabei der aktuelle Technische Direktor des FC Augsburg ​Stephan Schwarz als aussichtsreichster Kandidat. Da der 48-Jährige jedoch als Weinzierl-Vertrauter gilt und dessen Tage nach Saisonende ​womöglich bereits gezählt sind, sucht der VfB nach sinnvollen Alternativen.

Bernhard Peters,Julian Nagelsmann

Der VfB könnte für Peters eine reizvolle Aufgabe sein


Nach Informationen des kicker, soll daher auch ​Bernhard Peters Teil der Überlegungen der Stuttgarter sein. Der 58-Jährige arbeitet von 2006 bis 2014 erfolgreich als Leiter der Nachwuchsabteilung der TSG 1899 Hoffenheim und könnte auch beim VfB die Jugend vermehrt unterstützen.


Unumstritten ist Peters jedoch nicht, schließlich verliefen seine vier Jahre als Sportdirektor des Hamburger SV nach seinem Wechsel an die Elbe im Jahre 2014 alles andere als optimal. Dabei stolperte der akribische Arbeiter aber vor allem auch über die Ränkespiele in den Führungsebenen des einstigen Bundesligadinos. Hitzlsperger hingegen gilt als echter Teamplayer.


Neben dem gebürtigen Westfalen kursiert am Neckar auch weiterhin der Name ​Helmut Schulte. Der ehemalige Sportdirektor des FC St. Pauli ist bereits seit dem September 2018 als Scout für die Stuttgarter tätig und kümmert sich dabei vorrangig um das Leihtrio Orel Mangala, Marcin Kaminski und Roberto Massimo. Findet sich keine geeignete externe Lösung, könnte der 61-Jährige womöglich ins Sportdirektorenamt befördert werden.