Der BVB sucht händeringend nach Personal für die linke Abwehrseite. Weil Marcel Schmelzer wohl kaum mehr eine Zukunft in Dortmund hat, wird Ausschau in alle Richtungen gehalten. Angeblich soll auch Atleticos Filipe Luis auf dem Zettel der Verantwortlichen bei den Westfalen stehen.


Bei ​Borussia Dortmund gilt die Position auf der linken Abwehrseite schon länger als Großbaustelle. Marcel Schmelzer ist der einzige etatmäßige linke Verteidiger, doch selbst er wird inzwischen kaum noch berücksichtigt. Vielmehr setzt BVB-Coach Lucien Favre auf Achraf Hakimi, der nun aber für die kommenden Wochen ausfällt, und Abdou Diallo, der aber eher in der Innenverteidigung beheimatet ist.


Daher sucht man nun schon längere Zeit nach geeigneten Akteuren, die den Ansprüchen bei den Schwarz-Gelben gerecht werden. Nachdem bereits Namen wie Philipp Max vom ​FC Augsburg, Ricardo Rodriguez vom AC Milan und vormals VfL Wolfsburg, oder auch Marc Cucurella, der von Barcelona nach Eibar verliehen ist und Rogerio von Sassuolo hinreichend diskutiert wurden, taucht laut dem brasilianischen TV-Sender Globo Esporte nun ein weiterer Namen in der Liste auf.


Die Rede ist von Filipe Luis von Atletico Madrid. Der 33-Jährige fiele aufgrund seines Alters zwar etwas aus dem Rahmen im Kinderriegel beim BVB, er hingegen könnte für die notwendige Erfahrung bei den vielen jungen Spielern im Kader von Lucien Favre sorgen. Zudem läuft sein Vertrag am Saisonende bei Atleti aus. Allerdings sind die Dortmunder bei ihrem Interesse um Luis nicht allein. So haben angeblich auch der FC Barcelona und Flamengo Rio de Janeiro ein Auge auf den 38-maligen Nationalspieler Brasiliens geworfen.


In Barcelona soll er als Vertretung für Jordi Alba fungieren, die Aussicht auf Titel wäre zudem in der Haupstadt Kataloniens ungemein größer. Flamengo hingegen soll sein Lieblingsklub in der Kindheit gewesen sein, zwei Vertreter von Luis sollen sich vor einigen Tagen ein Spiel angesehen haben, heißt es weiter. Allerdings sollen keine Verhandlungen stattgefunden haben. Aber immerhin ist Luis ja nicht das einzige Eisen im Feuer beim BVB.